Carlos Alcaraz kritisiert Wettkampfkalender und Verlängerung der Masters-Turniere auf zwei Wochen - Superstar im Finale von Barcelona
Update 20/04/2025 um 00:11 GMT+2 Uhr
Carlos Alcaraz hat die Entscheidung des Weltverbands ATP, die meisten Masters auf anderthalb bis zwei Wochen auszudehnen, kritisiert. Nur noch Paris und Monte Carlo werden innerhalb einer Woche ausgetragen. "Ich mag die 1000er-Masters, die über eine Woche gehen, mehr. Die sind viel besser für den Tennissport", so Alcaraz, der nach einem 6:2, 6:4 gegen Arthur Fils im Finale von Barcelona steht.
Alcaraz bucht Finalticket - Highlights der Partie gegen Fils
Quelle: Perform
"Von der ersten oder zweiten Runde an sehen wir hochklassige Matches. Die Zuschauer können das Turnier von der ersten Runde an genießen und mit Enthusiasmus miterleben", warb Alcaraz für die kürzere Variante der Masters-Wettbewerbe.
Zudem stimme es nicht, dass die Spieler bei zweiwöchigen Masters-Turnieren mehr Regenerationszeit hätten: "Für uns bedeuten einwöchige Turniere, dass wir weniger von zu Hause weg sind und nicht so lange mental gefordert sind."
Wirkliche Erholung habe man bei zweiwöchigen Events nicht. "Wenn man in einem Turnier ist, kommt man mental nicht zur Ruhe. Das ist der schwierige Part, für zwei Wochen bei 100 Prozent zu sein", so der Wimbledonsieger. "Mir sind die einwöchigen Masters viel lieber, auch wenn sie körperlich herausfordernder sind."
Die ATP hatte die Mastersturniere in Madrid, Rom, Miami, Indian Wells und Schanghai in den vergangenen beiden Jahren auf zwölf Tage verlängert. Die gleiche Aufstockung findet dieses Jahr in Cincinnati und Montreal statt. Miami und Indian Wells hatten zuvor zehn Tage gedauert, die anderen Wettbewerbe eine Woche.
Alcaraz im Finale gegen Rune
Sportlich fokussiert sich Alcaraz derweil auf das Endspiel von Barcelona, wo er am Sonntag (ab 16:00 Uhr im Livescoring) auf Holger Rune trifft. Der Däne hatte sich im Duell mit Karen Khachanov deutlich mit 6:3, 6:2 durchgesetzt.
Alcaraz will seinen Höhenflug fortsetzen und nach dem Titel von Monte Carlo die nächste Trophäe abräumen.
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Quelle: Eurosport
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