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ATP Athen 2025: Novak Djokovic feiert Siege in der neuen Heimat - nur ein Thema spart der Superstar weiterhin aus
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Update 07/11/2025 um 00:27 GMT+1 Uhr
Novak Djokovic nennt inzwischen Athen sein Zuhause. Der Superstar scheint sowohl privat als auch sportlich angekommen in der griechischen Hauptstadt. Nach zwei Siegen gegen Alejandro Tabilo und Nuno Borges steht Djokovic im Halbfinale des neu geschaffenen ATP-Events von Athen, das er quasi aus Belgrad mitgebracht hat. Der 38-Jährige parliert schon ein wenig Griechisch - nur ein Thema spart er aus.
Djokovic mit Biss und Coolness ins Halbfinale - Highlights
Quelle: SNTV
Novak Djokovic umschmeichelte die Fans in seiner neuen Wahlheimat Athen. Er schickte ein Herzchen auf die Tribünen der OAKA-Arena und strengte sich dann im Interview ganz besonders an.
"Guten Abend, Griechenland. Ich liebe dich. Wie geht es dir? Mir geht es gut", sagte der Grand-Slam-Rekordsieger strahlend mit seinen ersten Brocken der Landessprache und erhielt viel Applaus: "An meinem Griechisch arbeite ich noch."
Gerade einmal rund zwei Monate ist es her, dass der Ausnahmesportler aus seiner Heimat Serbien in die historische Metropole Athen gezogen ist.
Djokovic nahm seinen Tross mit - und sogar das Turnier, das seine Familie zuvor jahrelang in Belgrad ausgerichtet hatte.
Erst im August kündigte die ATP den Ortswechsel des 250er-Events an. Turnierdirektor bleibt Djokovic-Bruder Djordie, während Novak am Freitag (ab 16:00 Uhr im Livescoring) gegen Yannick Hanfmann um den Einzug ins Finale spielt.
Djokovic: "Sie haben uns mit offenen Armen empfangen"
Zu den Gründen seines Neuanfangs mit der Familie schweigt der Weltranglistenfünfte bislang. Djokovic betonte immerhin, wie sehr ihm Griechenland gefalle.
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Novak Djokovic beim ATP-Turnier in Athen
Fotocredit: Getty Images
"Sie haben uns hier mit offenen Armen empfangen", sagte der Vater zweier Kinder nun bei "CNN Griechenland". Es fühle sich "für mich und meine Familienmitglieder sehr wie ein Zuhause an." Auch viele "historische, kulturelle, religiöse und soziale" Gemeinsamkeiten zwischen Serbien und Griechenland hat er festgestellt.
Über die einschneidende Entscheidung, Serbien vorerst den Rücken zu kehren, spricht Djokovic dagegen bislang nicht. Klar ist, dass sich die Situation in seiner Heimat für das Sportidol verändert hat.
Das Land ist von einer Welle studentischer Proteste erschüttert worden, nachdem Anfang November 2024 bei einem Dacheinsturz in einem Bahnhof der Stadt Novi Sad 16 Menschen ums Leben gekommen waren. Die Demonstranten machen die Korruption in dem Land für den Einsturz verantwortlich.
Djokovic zu Protesten: "Kann nicht so tun, als ..."
Djokovic solidarisierte sich im Rahmen der Australian Open im vergangenen Januar mit den Protestierenden. "Meine Unterstützung gilt den jungen Menschen, den Studenten und all jenen, denen die Zukunft unseres Landes gehört", sagte er in Melbourne: "Ich kann nicht so tun, als würde (in Serbien) nichts passieren, und natürlich berühren mich diese Dinge."
Danach drehte sich Berichten zufolge der Wind aus dem Umfeld von Staatspräsident Aleksandar Vucic. Zuletzt soll auch ein Wandbild von Djokovic in Belgrad schwarz übermalt worden sein.
Djokovic kann Rekord von Federer einstellen
Seine Basis hat der serbische Volksheld nun in Griechenland. Sein nächstes Ziel nach dem neuen Heim-Turnier in Athen sind die ATP Finals in Turin.
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Highlights: Djokovic kämpft sich in Athen weiter
Quelle: Perform
Djokovic, der am Donnerstag beim 7:6 (7:1), 6:4 über den Portugiesen Nuno Borges seinen 200. Sieg in der Halle feierte und ins Halbfinale einzog, hat sich zum 18. Mal für den prestigeträchtigen Jahresausklang qualifiziert. Damit stellte er den Rekord von Roger Federer ein.
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(SID)
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Djokovic weint um toten Trainer: "Wäre ohne Pilić nicht hier"
Quelle: Perform
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