Alexander Zverev siegt bei Rückkehr auf ATP-Tour in Cincinnati souverän gegen Lloyd Harris

Olympiasieger Alexander Zverev hat sich mit einem souveränen Sieg auf der ATP-Tour zurückgemeldet. Beim Masters in Cincinnati gewann der Hamburger sein Auftaktmatch gegen den Südafrikaner Lloyd Harris sicher 7:6 (7:3), 6:2 und bekommt es damit im Achtelfinale mit dem Argentinier Guido Pella (ATP-Nr. 93) zu tun. Es war der erste Sieg für Zverev beim siebten (!) Auftritt in Cincinnati.

Alexander Zverev in Cincinnati

Fotocredit: Getty Images

Beim ersten Auftritt seit dem Gewinn der Goldmedaille beim olympischen Turnier in Tokio benötigte Zverev kaum Anlaufzeit.
Im Zweitrundenduel mit dem ebenfalls aufschlagstarken Harris, in Runde eins hatte der Deutsche ein Freilos, setzte er sich im ersten Satz im Tiebreak durch. Im zweiten Durchgang gelangen ihm früh zwei Breaks - diesen Vorteil gab der 24-Jährige bis zum Matchball nicht mehr ab und feierte damit seinen ersten Sieg in Cincinnati überhaupt.
Von 2014 bis 2020 war der Hamburger jeweils in seinem Auftaktmatch gescheitert.
Nach Olympia-Gold und dem Sieg beim ATP-Saisonfinale 2018 bleibt Zverevs großes Ziel der Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier. Bei den US Open (30. August bis 12. September) gilt er als einer der Favoriten, 2020 war er dort im Finale an Dominic Thiem aus Österreich gescheitert.
Thiem wird jedoch in New York ebenso wenig dabei sein wie der verletzte Schweizer Roger Federer.

Dominik Koepfer scheidet aus

Hinter einem Start des Grand-Slam-Rekordchampions Rafael Nadal steht ebenfalls ein dickes Fragezeichen - den Spanier plagt eine hartnäckige Fußverletzung.
Derweil schied Dominik Koepfer in Cincinnati in der zweiten Runde aus. Der als "Lucky Loser" nachgerückte Deutsche, der zum Auftakt Jan-Lennard Struff ausgeschaltet hatte, verlor am Mittwoch gegen Pablo Carreño Busta (Spanien/Nr. 7) 4:6, 2:6.
Koepfer war ins Hauptfeld gerutscht, da der Australier John Millman seine Teilnahme wegen einer Blessur am Sprunggelenk absagen musste. Gegen Carreño Busta hielt er ordentlich mit, er nutzte aber keine seiner sieben Breakmöglichkeiten.
(SID)
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Quelle: Perform

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