Damir Dzumhur tobt nach Fehlentscheidung von Hawk-Eye - Kontroverse in Umag im Spiel gegen Matteo Arnaldi

Seit 2025 setzt die ATP auf der Profitour auf ein elektronisches Liniensystem. Menschliche Linienrichter werden seither nicht mehr eingesetzt - mit wenigen Ausnahmen wie den French Open. Fehlerfrei ist das System aber ebenfalls nicht. Damir Dzumhur musste dies nun beim Turnier im kroatischen Umag am eigenen Leib erfahren. Der 34-Jährige tobte nach einer Fehlentscheidung des Hawk-Eyes.

Damir Dzumhur tobte wegen einer Fehlentscheidung des Hawk Eyes in Umag

Fotocredit: Imago

Im Viertelfinale gegen den an Nummer vier gesetzten Matteo Arnaldi führte Dzumhur im Tiebreak des ersten Satzes 4:1, der Italiener servierte durch die Mitte.
Der Aufschlag von Arnaldi schien klar ins Aus zu gehen, doch das Electronic Line Calling gab den Ball gut. Dzumhur war damit alles andere als einverstanden.
Er beschwerte sich zunächst bei seiner Box und startete anschließend wütend eine Diskussion mit Stuhlschiedsrichter John Blom. Dieser blieb allerdings standhaft und erklärte, er könne nicht klären, ob der Ball im Aus war.
Der Bosnier ließ aber nicht locker und drohte sogar damit nicht weiterzuspielen. Der Bosnier schimpfte in Richtung Blom: "Sei doch einmal in deinem Leben ehrlich!" Er forderte offenbar auch einen Kameramann auf, den deutlich hinter der Linie sichtbaren Ballabdruck festzuhalten.
Nach einer Verwarnung beruhigte sich Dzumhur allerdings wieder und setzte das Match fort. Den Tiebreak gewann der Weltranglisten-108. trotz der Kontroverse 7:5 und sorgte am Ende nach 3:42 Stunden mit einem 7:6 (7:5), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) für eine Überraschung gegen Arnaldi.
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Quelle: SNTV


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