ATP Cincinnati: Djokovic vergleicht Final-Schlacht gegen Alcaraz mit Australian-Open-Klassiker gegen Nadal

Novak Djokovic hat das Finale gegen Carlos Alcaraz in Cincinnati mit Duellen gegen seinen langjährigen Rivalen Rafael Nadal verglichen. "Das erinnert mich etwas daran, als ich gegen Nadal gespielt habe, als wir in der Prime unserer Karrieren waren. Jeder Punkt bedeutet Hektik und ist ein Kampf", sagte der Serbe. Das 5:7, 7:6 (9:7), 7:6 (7:4) habe sich wie ein Grand-Slam-Endspiel angefühlt.

Djokovic: "Eines der härtesten Matches, das ich je gespielt habe"

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"Ich habe so viel zu sagen, aber so wenig Energie", begann er sein On-Court-Interview nach der Hitze-Schlacht gegen den 20-Jährigen.
"Junge, du gibst echt nie auf, Jesus Christus…", verzweifelte er und Alcaraz antwortete frech, dass Spaniern eben nie die Kraft ausgehe. Djokovic erinnerte sich lachend: "Okay, das habe ich schon einmal gehört." Eine Anspielung an seine Schlachten mit Alcaraz' Landsmann Nadal.
"Vielleicht kann ich es mit Nadal bei den Australian Open 2012 vergleichen, das über die volle Distanz ging", versuchte der "Djoker" eine Parallele zum Finale in Cincinnati zu ziehen.
Damals krönte sich der Serbe in einem legendären Match nach fast sechs Stunden und fünf Sätzen (5:7, 6:4, 6:2, 6:7 [5:7], 7:5) zum Champion gegen den mittlerweile 22-fachen Grand-Slam-Gewinner.
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Djokovic wünscht sich US-Open-Duell mit Alcaraz

"Ich hoffe, dass wir in einigen Wochen in New York gegeneinander spielen können - das wäre toll", blickte der 36-Jährige euphorisch auf die US Open vom 28. August bis 10. September voraus. Damit entlockte er dem zuvor noch emotional aufgelösten Alcaraz wieder ein breites Grinsen.
Es sei unglaublich, diese Kämpfe mit dem 20-Jährigen auf dem Court erleben zu dürfen. Genau diese Challenge brauche es, um große Titel wie den bei den US Open gewinnen zu können.
"Es wird einfach immer besser für die Fans. Was uns angeht, weiß ich nicht, ob wir es auch so sehr genießen", gestand der erschöpfte 23-fache Grand-Slam-Gewinner. Der 36-Jährige holte bei etwa 36 Grad alles aus sich heraus, sodass zwischenzeitlich sogar die Physiotherapeuten kommen mussten, um ihn zu behandeln.
Dem Serben gingen die Superlative auch später auf der Pressekonferenz nicht aus: "Das war eines der aufregendsten und mental schwersten, emotionalsten und physischsten Matches, die ich in meiner gesamten Karriere gespielt habe."
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