Jack Draper meldet sich nach Matchball-Kontroversen gegen Félix Auger-Aliassime in Cincinnati zu Wort: "Nicht erlaubt"
Jack Draper hat sich einige Tage nach dem kontrovers diskutierten Matchball in seinem Achtelfinale in Cincinnati gegen Félix Auger-Aliassime zu Wort gemeldet und zugegeben, das Spiel durch einen "nicht erlaubten Schlag" gewonnen zu haben. Allerdings sei ihm das erst nach Anschauen einer Wiederholung klar geworden. Im Netz war Draper für seine Reaktion auf dem Platz heftig kritisiert worden.
Highlights: Draper beats Auger-Aliassime after match point controversy
Quelle: Eurosport
Jack Draper sorgte beim ATP-Masters in Cincinnati mit einem kontroversen Matchball im Achtelfinale gegen Félix Auger-Aliassime für Schlagzeilen.
Nun hat sich der Brite erstmal seitdem zu Wort gemeldet und zugegeben, dass er das Match durch einen "nicht erlaubten Schlag" gewonnen habe.
Was war passiert?
Beim Stand von 5:4 und 40:30 im dritten Satz - also bei Matchball für Draper - landete ein Return von Auger-Aliassime direkt vor den Füßen des 22-Jährigen. Draper konnte gerade noch reagieren und spielte einen unglücklich aussehenden Volley, der mithilfe der Netzkante auf der Seite des Kanadiers landete.
Schiedsrichter Greg Allensworth gab den Punkt und entschied damit auf Matchgewinn für den Engländer. Ein Fehler, wie Draper nun selbst im Interview mit "BBC Sport" zugab, nachdem er eine Wiederholung gesehen hatte.
Kyrgios geht Draper an
Denn der Ball prallte zunächst auf seiner Seite auf, ehe er wieder auf die von Auger-Aliassime zurücksprang. Dies hatte der Kanadier schon während des Matches gesehen und stellte sowohl Draper als auch den Unparteiischen zur Rede. Ohne Erfolg, da Draper beteuerte, "nicht auf den Boden geschaut zu haben."
Bei dieser Version blieb Draper auch im Nachhinein. Auf dem Platz habe er einfach "nicht gewusst, was passiert war."
Für seine Reaktion musste sich Draper im Anschluss viel Kritik aus dem Kollegenkreis anhören. Unter anderem Nick Kyrgios unterstellte dem jungen Briten auf "X", dass er genau wisse, wie und wo er den Ball getroffen habe.
Draper hat "schwere Zeit" nach Kritik
Worte, die nicht spurlos an Draper vorbeigingen. Die Nummer 27 der Welt habe aufgrund der Anfeindungen "vier oder fünf Tage" eine schwere Zeit gehabt: "Es war das erste Mal, dass ich in meiner Karriere kritisiert und meine Integrität als Sportler in Frage gestellt wurde."
Dafür mache er seinen Kollegen keinen Vorwurf. "Aber stimme ich deshalb mit ihnen überein? Nein, denn ich war in dieser Situation und kenne meine Wahrheit. Und die ist, dass ich es einfach nicht wusste."
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Quelle: SNTV
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