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ATP Finals: Alexander Zverev verliert gegen Daniil Medvedev
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Publiziert 16/11/2020 um 22:47 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev hat bei den ATP-Finals in London einen Fehlstart hingelegt. Der 23 Jahre alte Hamburger unterlag Daniil Medvedev, der Nummer vier der Weltrangliste, am Montagabend in London 3:6, 4:6 und muss nun schon ums Halbfinale zittern. Ausschlaggebend war der schwache zweite Aufschlag. Schon vor acht Tagen hatte Zverev beim Masters in Paris gegen den Russen eine Finalniederlage erlitten.
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Verkrampft, fahrig, chancenlos: Alexander Zverev hat einen Fehlstart bei den ATP-Finals hingelegt und die nächste schmerzliche Niederlage gegen Daniil Medvedev erlitten. Der 23 Jahre alte Hamburger unterlag der Nummer vier der Weltrangliste in London 3:6, 4:6 und muss beim prestigeträchtigen Jahresabschluss schon ums Halbfinale zittern.
Zverev, der vor acht Tagen schon im Finale des Masters von Paris gegen Medvedev verloren hatte, haderte vor allem mit seinem enorm wackligen Aufschlag zu Beginn des Matches. Die deutsche Nummer eins muss damit nach dem ersten Spieltag der Vorrundengruppe "Tokio 1970" Medvedev und Novak Djokovic vorerst den Vortritt lassen.
Der Weltranglistenerste aus Serbien war zuvor gegen den Argentinier Diego Schwartzman seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hatte die erste Partie des Montags 6:3, 6:2 gewonnen. Die ersten beiden Profis der Gruppe erreichen das Halbfinale. 2018 hatte Zverev die ATP Finals bereits gewonnen und seinen bis dato größten Titel gefeiert.
Gegen Medvedev legte Zverev, den vor Turnierbeginn der Oberschenkel etwas zwickte, eine nervöse Startphase mit großen Serviceproblemen hin. Das Break zum Auftakt musste der Deutsche wegen dreier Doppelfehler gleich wieder zurückgeben. Er kämpfte aber enorm gegen den Russen, der ihm kaum einfache Punkte schenkte. Umso schmerzlicher waren der fünfte und sechste Doppelfehler, die Medvedev eine 4:2-Führung einbrachten und Zverev letztlich den ersten Satz kosteten.
Zverev: "Mein Aufschlag war heute nicht da"
So ging Satz eins mit 3:6 verloren, obwohl das Ergebnis angesichts der vielen Chancen für Zverev auch umgekehrt hätte aussehen können. Den Ausschlag dürfte Zverevs schwacher zweiter Aufschlag gegeben haben, der in Satz eins in fünf Doppelfehlern und nur 15% gewonnen Punkten resultierte. "Mein Aufschlag war heute nicht so da. Seit dem Restart war es eines meiner schlechtesten Matches", sagte Zverev.
Der Weltranglistensiebte fand im zweiten Durchgang immerhin zu mehr Stabilität in seinen Aufschlagspielen und erkämpfte sich die Überzeugung Stück für Stück zurück. Doch Medvedev blieb ein zäher, schwer zu bespielender Gegner, der sich in den kniffligen Phasen weniger Fehler erlaubte. Zudem ließ der Russe ab Mitte des ersten Satzes bei eigenem Aufschlag fast nichts mehr zu. Zverev bekam keine Breakchance mehr und gab stattdessen das vorentscheidende Aufschlagspiel zum 3:4 ab.
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Probleme mit dem Aufschlag: Zverev verliert deutlich gegen Medvedev
Quelle: SNTV
Zverev: Viel Unruhe abseits des Platzes
Vor dem Auftakt in der britischen Metropole waren die Vorzeichen für Zverev sehr gemischt. Fragezeichen standen hinter seiner mentalen Verfassung, der Umgang mit den anhaltenden Vorwürfen seiner Ex-Freundin Olga Sharipova ist aufreibend. Auch vor den ATP Finals wies er erneut alle Anschuldigungen zurück.
Zuletzt hatte Zverev in Paris gezeigt, dass er trotz der Unruhe um sein Privatleben sportlich überzeugen kann. Seine Form nach der Coronapause war ohnehin beeindruckend mit der Finalteilnahme bei den US Open und zwei Titeln in Köln. Die Nummer eins des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hatte nur bei den French Open nicht ganz vorne mitgemischt.
Am Dienstag (13.00 Uhr) ist das deutsche Weltklassedoppel Kevin Krawietz/Andreas Mies wieder gefordert. Nach der Auftaktniederlage peilt das Duo aus Coburg und Köln einen dringend benötigten Erfolg gegen Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasilien/Nr. 8) an. Ein Abschneiden wie im Vorjahr, als sie das Halbfinale verpassten, wollen die zweimaligen French-Open-Sieger Krawietz/Mies verhindern.
(SID)
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Highlights: Nadal dominiert beim Auftakt in London
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