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ATP Finals 2024: Carlos Alcaraz zeigt gegen Casper Ruud merkwürdig blutleere Vorstellung und liefert Erklärung
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Update 12/11/2024 um 09:18 GMT+1 Uhr
Carlos Alcaraz ist mit einer klaren 1:6, 5:7-Niederlage gegen Casper Ruud in die ATP Finals 2024 in Turin gestartet. Ein Ergebnis, das in dieser Deutlichkeit überraschte, zumal der Spanier ungewöhnlich viele Fehler einstreute. "Mein Magen schränkte mein Spiel stark ein und sorgte dafür, dass ich mich unwohl fühlte", gab Alcaraz an, betonte aber, er wolle Ruud "nichts" von dessen Leistung nehmen.
Alcaraz patzt gegen Ruud - die besten Szenen der Partie
Quelle: SNTV
Carlos Alcaraz leistete sich mehr als doppelt so viele "unforced errors" (34:16) wie Casper Ruud, dazu vergab er fünf seiner sechs Breakchancen und konnte im zweiten Satz eine 5:2-Führung nicht halten.
Alles sehr untypisch für den amtierenden French-Open- und Wimbledon-Champion, der das Auftaktmatch in nur 85 Minuten verloren geben musste.
Auch Ruud war nicht entgangen, dass Alcaraz nicht auf der Höhe war. Seit Tagen niese dieser und habe in der ersten Partie nicht sein bestes Tennis gespielt.
"Bevor ich hierher kam, fühlte ich mich zu Hause nicht wohl", erläuterte der Spanier auf der Pressekonferenz im Pala Alpitour. "Ein paar Tage, bevor ich hierhin kam, bin ich krank geworden."
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Alcaraz nach Auftaktpleite: "Nach langen Ballwechsel nicht wohl gefühlt"
Quelle: SNTV
Das habe sich auf den Magen niedergeschlagen. "Ich spreche nicht gerne über solche Dinge, weil es wie eine Ausrede klingt und ich nichts von dem wegnehmen möchte, was Casper geleistet hat, um das Spiel zu gewinnen", führte Alcaraz aus.
Durch die Niederlage ist der Finalist von 2023 schon früh unter Zugzwang geraten bei den ATP Finals. Kein Grund zur Sorge, glaubt man Alcaraz.
Alcaraz: "Schwierig, an Halbfinale zu denken, aber ..."
"Es hat schon viele Spieler gegeben, die das erste Match der Finals verloren und dann doch noch gewonnen haben. Vergangenes Jahr habe ich das Halbfinale erreicht, nachdem ich am ersten Tag verloren habe", erinnerte der 21-Jährige an den Fehlstart von 2023 gegen Alexander Zverev.
Es sei im Moment zwar "schwierig, an das Halbfinale zu denken, aber das Gute an diesem Sport ist, dass sich dein Spiel an einem Tag sehr schlecht und am nächsten Tag sehr gut anfühlen kann", so Alcaraz.
Gegen Zverev und Andrey Rublev will der Weltranglistendritte nun am Mittwoch und Freitag die erforderlichen Ergebnisse einspielen, um das Ticket fürs Halbfinale zu lösen.
Es wird ein Kraftakt, so oder so ...
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Quelle: Perform
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