ATP Finals 2024: Carlos Alcaraz legt kapitalen Fehlstart in Turin hin und muss sich Casper Ruud klar geschlagen geben

Carlos Alcaraz musste bei den ATP Finals 2024 in Turin schon im ersten Gruppenspiel eine herbe Pleite verdauen. Der Weltranglistendritte aus Spanien unterlag Casper Ruud nach 85 Minuten mit 1:6, 5:7. Für den Norweger war es im fünften Duell mit Alcaraz der erste Sieg. In der zweiten Begegnung des Tages bekommt es der zweimalige Turniersieger Alexander Zverev aus Hamburg mit Andrey Rublev zu tun.

Alcaraz patzt gegen Ruud - die besten Szenen der Partie

Quelle: SNTV

"Ich bin sehr glücklich. Wir werden Carlos wieder besser spielen sehen, aber ich habe meine Chancen auch genutzt", erklärte Casper Ruud nach seinem Traumstart in Turin.
Der 25-Jährige setzte den ersten Nadelstich der Partie, holte sich im vierten Spiel das erste Break und ging mit 3:1 in Führung.
Während Alcaraz in Satz eins fünf Breakbälle liegen ließ, schlug Ruud eiskalt zu und nahm dem Weltranglistendritten das Service ein weiteres Mal zum 5:1 ab. Nach 35 Minuten sicherte er sich die Satzführung.
Ruud blieb konstant auf gutem Niveau, konnte aber nicht verhindern, dass Alcaraz vor allem beim Return besser zurechtkam und mit dem Break zum 4:2 endgültig drin war im Match.
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Alcaraz nach Auftaktpleite: "Nach langen Ballwechsel nicht wohl gefühlt"

Quelle: SNTV

Und doch wackelte der 21-Jährige wieder, als er zum Satzausgleich servierte und stattdessen das Break zum 5:4 hinnehmen musste.

Ruud dreht Satz nach 2:5-Rückstand

Es sollte noch schlimmer kommen: Alcaraz setzte auch das nächste Aufschlagspiel in den Sand und sah sich plötzlich mit einem 5:6-Rückstand konfrontiert.
Es war die Vorentscheidung. Ruud nutzte kurz darauf bei eigenem Service seinen dritten Matchball und machte damit aus einem 2:5-Rückstand ein 7:5.
Ein großer Faktor war die niedrige Fehlerquote des Skandinaviers. Während sich Alcaraz 34 der sogenannten "unforced errors" leistete, unterliefen Ruud nur deren 16. Dazu wehrte er fünf von sechs Breakchancen seines Kontrahenten ab und schlug selbst bei vier Gelegenheiten viermal zu.

Alcaraz gesundheitlich angeschlagen

Alcaraz war allerdings gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. "Ein paar Tage, bevor ich hierhin kam, bin ich krank geworden. Heute Morgen habe ich mich im Magen unwohl gefühlt", so der Spanier. Das solle aber "nicht wie eine Ausrede klingen".
Alcaraz kann sich immerhin damit trösten, dass er auch vor einem Jahr mit einer Niederlage in die Finals startete, dann aber bis ins Endspiel kam. Gewinnt er das Turnier in dieser Saison, wäre er der erste spanische Champion seit Álex Corretja im Jahr 1998.

Sinner und Fritz führen Gruppe an

In der zweiten Partie der John-Newcombe-Gruppe trifft am Abend Alexander Zverev auf Andrey Rublev (ab 20:30 Uhr im Liveticker).
Die Ilie-Nastase-Gruppe führen indes Jannik Sinner und Taylor Fritz an, die sich am ersten Turniertag souverän gegen Alex de Minaur beziehungsweise Daniil Medvedev durchgesetzt hatten.
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Highlights: Sinner macht kurzen Prozess mit de Minaur

Quelle: Perform


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