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ATP Genf: Alexander Zverev bei French-Open-Generalprobe im Halbfinale - Wu Yibing muss aufgeben
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Publiziert 25/05/2023 um 18:56 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat bei seiner Generalprobe für die French Open das Halbfinale erreicht, in Genf aber kaum weitere Matchpraxis sammeln können. Der 26 Jahre alte Hamburger stand am Donnerstag gegen den Chinesen Wu Yibing nur 22 Minuten auf dem Court, ehe der Außenseiter aufgab. Zverev spielt nun gegen Nicolás Jarry um den Einzug ins Finale. Der Chilene schlug Casper Ruud 3:6, 7:6 (7:2), 7:5.
Erst stark, dann kampflos: Zverev profitiert von Aufgabe
Quelle: SNTV
Freuen konnte sich Zverev über das verfrühte Weiterkommen gegen Wu aber nicht recht. "Es ist eine Enttäuschung. Es ist nicht schön, so zu gewinnen. Aber ich freue mich, im Halbfinale zu stehen", sagte Zverev im On-Court-Interview nach dem Match, zeigte aber ob der anstehenden French Open Verständnis dafür, dass sein Gegner kein Risiko eingehen wollte.
Der zuletzt formschwache Zverev, der am Genfer See 2019 den Titel geholt hatte, hatte für das ATP-Turnier eine Wildcard angenommen, um sich Schwung für den Sandhöhepunkt in Roland Garros (vom 28. Mai bis 11. Juni live und on-demand bei discovery+) zu holen.
Dort trifft er in der ersten Runde auf den Weltranglisten-306. Lloyd Harris aus Südafrika.
Vorher kommt es für den 26-Jährigen in Genf zu einem Deja-vu: 2019, als Zverev wie in diesem Jahr nach einer schwachen Sandplatzsaison eine Wildcard für das Vorbereitungsturnier auf Roland Garros angenommen hatte, traf er im Endspiel auf Jarry - und holte den Titel. Später ging es in Paris für Zverev bis ins Viertelfinale, ein ähnliches Ergebnis wäre ein großer Erfolg für den zuletzt formschwachen Hamburger.
Zverev wieder die deutsche Nummer eins
Jarry warf am Donnerstagabend überraschen den topgesetzten Norweger Casper Ruud mit 3:6, 7:6 (7:2), 7:5 aus dem Turnier. Der Weltranglisten-54. hat in diesem Jahr - anders als Zverev - bereits einen Titel auf der ATP-Tour gewonnen: Anfang März in seiner Heimat Santiago auf Sand. Vor vier Jahren in Genf hatte er gegen Zverev im Finale zwei Matchbälle, doch der Deutsche triumphierte.
Durch den Halbfinaleinzug überholt er immerhin Jan-Lennard Struff (Warstein) in der Weltrangliste und ist damit ab Montag wieder die deutsche Nummer eins. Das könnte jedoch nur eine Momentaufnahme sein, denn in Paris hat Zverev anders als Struff viele Punkte zu verteidigen.
In Genf hatte er nach einem Freilos in der ersten Runde den US-Amerikaner Christopher Eubanks locker bezwungen und sich danach gelöst gezeigt. "Ich hatte richtig Spaß da draußen", sagte Zverev, der nach seiner schweren Knöchelverletzung vor einem Jahr bei den French Open in Paris noch immer den Anschluss an die Topspieler sucht.
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(SID)
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