Daniil Medvedev verspielt im Achtelfinale Riesenführung gegen Grigor Dimitrov
Daniil Medvedev ist im Achtelfinale des ATP Masters von Indian Wells überraschend mit 6:4, 4:6, 3:6 an Grigor Dimitrov gescheitert. Damit ist der US-Open-Sieger, als Nummer eins der Setzliste Topfavorit des Turniers, aus dem Rennen. Besonders bitter: Medvedev führte bereits mit 6:4 und 4:1 gegen den Bulgaren, gab die scheinbar komfortable Führung dann aber aus der Hand.
Die besten Szenen: So kam es zum Medvedev-Aus
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"Daniil ist so ein harter Spieler und Gegner. Ich habe in den vergangenen Jahren ein paar Mal gegen ihn gespielt und nie einen Weg gefunden", erklärte Dimitrov.
"Nach dem 1:4 im zweiten Satz habe ich etwas gespürt, mich beruhigt und angefangen, bessere Entscheidungen zu treffen. Ich bekam die Kontrolle über das Tempo des Spiels, was mir sehr geholfen hat", so der Weltranglisten-28. weiter.
Tatsächlich lag Dimitrov im zweiten Satz bereits mit einem Doppelbreak zurück, ehe die furiose Aufholjagd begann.
Fünf Spiele in Serie holte sich der Außenseiter, während Favorit Medvedev Probleme beim Aufschlag und von der Grundlinie bekam. Auch im dritten Satz gelang es dem 25-Jährigen nicht mehr, das Momentum zurückzuholen und die Partie zu diktieren.
Dimitrov im Kampf ums Halbfinale gegen Hurkacz
Nach zwei Stunden und 14 Minuten beendete Dimitrov das Match zu seinen Gunsten und verbesserte seine Bilanz gegen den Russen auf 2:3.
Überdies war es der erste Sieg für den 30-Jährigen gegen einen Top-2-Spieler seit 2016. Damals schlug Dimitrov beim Masters von Miami.
Im Viertelfinale wartet nun Hubert Hurkacz. Der Pole setzte sich klar mit 6:1, 6:3 gegen Aslan Karatsev aus Russland durch.
Zverev zeigt blitzsaubere Vorstellung
Alexander Zverev, Nummer drei der Setzliste beim Masters in der kalifornischen Wüste, legte ebenfalls einen blitzsauberen Auftritt hin.
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Zverev ringt Murray nach hartem Fight nieder
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Der Hamburger hatte beim 6:1, 6:3 gegen den Franzosen Gaël Monfils wenig Mühe und holte sich in nur 62 Minuten das Ticket fürs Viertelfinale. Dort bekommt es der Olympiasieger mit Taylor Fritz zu tun, der Italiens Shootingstar Jannik Sinner überraschend klar mit 6:4, 6:3 aus dem Wettbewerb warf.
"Mir hat es hier schon immer gut gefallen, aber ich habe nie so gut gespielt. Hoffentlich geht es so weiter", befand Zverev nach seinem Sieg. Die Bilanz gegen Fritz, den er unter anderem in diesem Jahr in der 3. Runde von Wimbledon bezwang, spricht mit 3:1 für den Deutschen.
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