Novak Djokovic erklärt schwieriges Frühjahr: Einreise-Streit in Australien "hat mich mental stark belastet"

Das Viertelfinal-Aus in Dubai, die Auftakt-Pleite in Monte Carlo, das verlorene Endspiel von Belgrad: Hinter Novak Djokovic liegen ungewohnte Niederlagen, die er sich in der Rückschau selbst mit den nervenaufreibenden Tagen von Melbourne erklärt. "Es waren Umstände, mit denen ich noch nie in meinem Leben konfrontiert gewesen war", sagte der Serbe in einem Interview mit dem "Tennis Channel".

Novak Djokovic hat der Einreise-Streit vor den Australian Open laut eigener Aussage mental "stark belastet"

Fotocredit: Getty Images

Wegen der Weigerung, sich impfen zu lassen, hatte Novak Djokovic zu Jahresbeginn vergeblich mit den Behörden um seine Einreise nach Australien gerungen.
"Es war etwas völlig Unerwartetes, das mich mehr mental und emotional als körperlich stark belastete", sagte der Superstar nun vier Monate später. Erst in den vergangenen Wochen habe er sich davon erholen können: "Ich habe versucht, das in positive Energie umzuwandeln."
Das gelingt dem Weltranglistenersten zumindest beim Sandplatz-Masters in Madrid ganz gut. Ohne Satzverlust zog Djokovic ins Halbfinale gegen den spanischen Teenager Carlos Alcaraz (Samstag, 16:00 Uhr im Livescoring) ein, der am Freitag Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal bezwang.
Sein großes Ziel sind die French Open in Paris (ab 22. Mai), wo Djokovic mit seinem 21. Grand-Slam-Titel zu Rekordhalter Nadal (Spanien) aufschließen will.
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Quelle: SNTV

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