Novak Djokovic mit Mega-Lob für Carlos Alcaraz: "Ist uns - also Roger, Rafa und mir - in dem Alter sogar voraus"

Novak Djokovic hat Carlos Alcaraz am Rande des ATP-1000-Turniers von Madrid ein großes Lob ausgestellt. Der 21 Jahre alte Spanier sei den "Big Three", also ihm selbst, Roger Federer und Rafael Nadal, "in dem Alter sogar voraus. Er hat alles, was es braucht, um Geschichte zu schreiben", meinte der 36 Jahre alte Serbe. Djokovic hofft indes, noch ein bisschen mithalten zu können.

Tennis: Carlos Alcaraz (l.) und Novak Djokovic im April 2025 in Monte Carlo

Fotocredit: Getty Images

Nach zwei Jahren Pause ist Novak Djokovic zurück beim Masters in Madrid. Vor seinem ersten Match trat der 36 Jahre alte Serbe mit spürbarer Vorfreude und Selbstbewusstsein vor die Presse.
Auch wenn er betonte, aktuell nicht auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit zu sein, sei er motiviert, sich in guter Form zu präsentieren: "Ich liebe es, hier zu spielen. Die Atmosphäre ist fantastisch - besonders abends", sagte Djokovic.
Das beherrschende Thema in Madrid war am Donnerstag die kurzfristige Absage von Carlos Alcaraz. Djokovic zeigte Verständnis für den jungen Spanier - und äußerte sich in bemerkenswerten Worten zur bisherigen Karriere des 21-Jährigen.
"Mit dem, was Carlos schon erreicht hat, ist er uns - also Roger, Rafa und mir - in dem Alter sogar voraus. Er hat alles, was es braucht, um Geschichte zu schreiben", sagte er zum Vergleich mit sich selbst, Roger Federer und Rafael Nadal.
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Quelle: Perform

Djokovic: "Tennis wird uns alle überleben"

Djokovic glaubt daran, dass der Mann von der Costa de la Luz über Jahre hinweg prägend für den Sport sein wird. Er erinnerte daran, dass seine eigene Dominanz erst mit etwa 23 Jahren begann - Alcaraz sei also noch lange nicht am Limit.
Der Serbe nutzte das Pressegespräch auch für eine tiefere Reflexion über den Wandel im Tennis. Der Rücktritt seiner langjährigen Rivalen Federer, Nadal und Andy Murray habe ein Vakuum hinterlassen, das nun eine neue Generation fülle.
Er selbst sehe sich mittlerweile als Vertreter der "alten Garde" - und wolle dem Sport noch etwas mitgeben: "Ich spiele weiter, weil ich glaube, dass ich mit meiner Präsenz dem Tennis helfen kann, weiter zu wachsen."
Rekordzuschauerzahlen bei Grand Slams und Events wie Indian Wells seien ein gutes Zeichen, so Djokovic. Doch letztlich sei kein Spieler größer als der Sport selbst: "Tennis wird uns alle überleben."
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Quelle: Perform


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