ATP Masters Madrid - Alexander Zverev verliert gegen Mariano Navone phasenweise den Fokus - und bleibt entspannt
Alexander Zverev hat in seiner Auftaktpartie beim ATP Masters in Madrid gegen Mariano Navone in drei Sätzen zwei Gesichter gezeigt. Der Hamburger begann souverän, verlor komplett den Faden, um dann zu gewohnter Klasse zurückzufinden. Eine Berg- und Talfahrt, die nicht untypisch ist für das zweite Sandplatz-Masters der Saison mit seinen speziellen Bedingungen. Entsprechend locker reagierte Zverev.
Zverev gewinnt wildes Match gegen Navone - die Highlights
Quelle: SNTV
Es ist Konsens unter den Spielern, dass Madrid anders ist als die übrigen Sandplatz-Wettbewerbe. "Sehr schwer zu spielen" sei das Masters mit seiner Höhe von über 650 Meter über dem Meeresspiegel und den Winden, befand Jannik Sinner. "Man liebt es oder man hasst es, dazwischen gibt es nichts", betonte Alexander Zverev.
Er selbst, schob der 29-Jährige im Anschluss an das 6:1, 3:6, 6:3 gegen Mariano Navone in Runde zwei nach, gehöre zu den Liebhabern von Madrid. "Ich habe das Turnier zweimal gewonnen und hoffe natürlich, weitere Titel hinzufügen zu können."
Fun Fact am Rande: Durch den Sieg gegen Navone schraubte Zverev seine Bilanz in den Auftaktspielen von Madrid auf 9:0. Dennoch ist der erste Auftritt dieses Mal schwer einzuordnen.
Die Zahl der unforced errors pendelte zwischen sechs, 14 und zehn in den drei Sätzen. Kam Zverev im ersten und dritten Durchgang auf satte Punktquoten über den ersten Aufschlag von 94 beziehungsweise 92 Prozent, sank der Wert dazwischen auf magere 47 Prozent.
Zverev: "Furchtbarer" Satz zwei und "großartiges Tennis"
Eine Wellenbewegung, die Zverev nicht sorgt. "So etwas passiert manchmal im ersten Spiel eines Turniers", gab der Hamburger zu Protokoll. Natürlich sei der zweite Satz "furchtbar" gewesen, er habe "den Fokus komplett verloren". Einerseits. Andererseits habe er "im ersten und dritten Satz großartiges Tennis" gezeigt. Das nehme er mit in die nächste Runde.
Dort wartet mit Térence Atmane wieder ein Gegner, dem er noch nie gegenüberstand und der knapp innerhalb der Top 50 im Ranking (47) notiert ist. Kopfzerbrechen wird ihm der Franzose aber kaum bereiten, auch wenn er als Linkshänder eher ungewohnt zu spielen sein wird.
Zverev: Duell mit Sinner erst im Finale möglich
Die eigentlichen Anpassungen, die Zverev vornehmen muss in der spanischen Hauptstadt, sind anderer Natur. Er geht mit der Bespannung seines Schlägers runter. Das Spiel in der Caja Mágica von Madrid sei generell "etwas schneller, der Ball springt höher, der Aufschlag ist vielleicht etwas effektiver", führte Zverev aus.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/04/24/image-30ec2326-f1a5-4ffa-bae2-91760e6bc2c9-85-2560-1440.jpeg)
Sinner nach Alcaraz' French-Open-Absage: "Das Tennis braucht Carlos"
Quelle: SNTV
Insgesamt stehen die Aktien gar nicht schlecht. Durch die Absage von Carlos Alcaraz kann Zverev als Nummer zwei der Setzliste frühestens im Finale auf Branchenprimus Sinner treffen.
Es wäre die erste Endspiel-Teilnahme für Deutschlands besten Tennisprofi in dieser Saison - und die Chance auf den ersten Titel seit München 2025, was schon mehr als ein Jahr zurückliegt.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Sinner zündet Sand-Turbo - schon stärker als Alcaraz?
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/04/23/image-93b11791-a8fd-4ad6-9eb2-e710e08c6128-85-2560-1440.png)
Unglaubliche Transformation: Bernabéu wird zum Tennis-Tempel
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)