ATP Masters in Madrid - Jannik Sinner dreht Match gegen Benjamin Bonzi und baut beeindruckende Siegesserie aus
Jannik Sinner hat nach einem Kraftakt die Runde der letzten 32 beim ATP-Turnier in Madrid erreicht und seine beeindruckende Serie bei Masters-Wettbewerben auf 23 Siege in Folge ausgebaut. Der Weltranglistenerste behielt gegen den Franzosen Benjamin Bonzi mit 6:7 (6:8), 6:1, 6:4 die Oberhand und trifft nun im Kampf um den Achtelfinaleinzug auf Elmer Möller aus Dänemark.
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Quelle: Eurosport
"Ich musste mich sehr mühen, aber aufgrund der speziellen Bedingungen hier wusste ich das schon vor der Begegnung. Ich habe getan, was zu tun war, um zu gewinnen. Nun hoffe ich, mich in den nächsten Spielen verbessern zu können", erklärte Jannik Sinner im On-Court-Interview.
Benjamin Bonzi, der die bisherigen drei Vergleiche mit Sinner allesamt verloren hatte, startete gut in die Partie gegen den Favoriten und kam verdientermaßen in den Tiebreak.
Der Franzose zeigte eine couragierte Leistung und ging mit 4:1 und 7:6 in Führung. Im nächsten Ballwechsel sicherte sich Bonzi die Satzführung.
Sinner reagierte, wie ein Topspieler es tut. Der Italiener schüttelte sich kurz und übernahm das Zepter. Mit zwei Breaks und stabilen Aufschlagspielen holte sich der Dominator souverän den Satzausgleich (6:1).
Allerdings hatte Bonzi auch mit körperlichen Problemen zu kämpfen, in der Satzpause nahm die Nummer 104 des ATP-Rankings ein Medical Timeout, um sich am linken Arm behandeln zu lassen.
Sinner per Break zur Vorentscheidung
Sinner sorgte indes im fünften Spiel des letzten Durchgangs mit dem Break zum 3:2 für die Vorentscheidung. Nach 2:20 Stunden machte der Branchenprimus das Weiterkommen perfekt.
Sinner steht nun bei 23 Siegen in Serie auf Masters-Ebene, gewann nacheinander die Veranstaltungen von Paris (2025) sowie in dieser Saison Indian Wells, Miami und Monte Carlo.
Ihm sei klar, dass er nun den fünften Masters-Coup in Folge landen könne, allerdings "fokussiere ich mich nicht darauf", betonte Sinner.
Der Ausnahmespieler hatte das Masters in der spanischen Hauptstadt vor seinem Auftaktmatch aufgrund der Höhe und der Winde als knifflig beschrieben, darüber hinaus habe er in Madrid "noch nie besonders gut gespielt".
Tatsächlich kam der 24-Jährige bei drei Teilnahmen bislang nie über das Viertelfinale hinaus. Das will der Südtiroler in diesem Jahr ändern. Der erste Schritt ist zumindest getan.
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Quelle: SNTV
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