Rom: Nadal im Finale

Rafael Nadal hat das Finale des ATP-Masters von Rom mit einem unerwarteten Kraftakt erreicht. Er besiegte in 2:47 Stunden den Letten Ernest Gulbis mit 6:4, 3:6, 6:4 und machte damit seine zweite Masters-Finalteilnahme nach Monte-Carlo in Folge perfekt. Im Finale geht es gegen David Ferrer.

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Der "Federer-Bezwinger" Gulbis zeigte von Beginn an, dass er im Gegensatz zu Nadals Rundengegnern keine Laufkundschaft sein würde.
Den ersten Satz musste der 21-Jährige zwar abgeben, doch schon hier erspielte er sich drei Break-Chancen, die Nadal allesamt abwehren konnte. Mit seinem variablen Service setzte er Nadal immer wieder unter Druck und konnte bereits sechs Asse im ersten Durchgang auf sein Konto gutschreiben.
Nadal gibt den zweiten Satz ab
Gulbis' Aufschlagstärke setzte sich im zweiten Satz fort: Er ließ vier weitere Asse auf dem langsamen Belag folgen und ließ nur noch eine einzige Breakmöglichkeit zu, die der Spanier aber nicht zu nutzen wusste. Im Gegensatz dazu vollbrachte der junge Lette gleich zu Beginn des Durchgangs ein Break und ließ sich von diesem Vorsprung nicht mehr einholen.
Zwar spielt der Mallorquiner nicht sein bestes Tennis über weite Strecken des Turniers, dennoch muss man die Leistung Gulbis´ umso höher bewerten, wenn man bedenkt, dass Nadal in der laufenden Sandplatzsaison noch keinen einzigen Satz abgeben musste. Und dies gegen Größen wie Fernando Verdasco, Juan Carlos Ferrero und Robin Söderling. Selbst im dritten Satz hatte Gulbis sechs Breakmöglichkeiten, konnte aber nur eine davon nutzen.
Spanisches Finale gegen Ferrer
David Ferrer setzte sich nach 1:30 Stunden in zwei Sätzen mit 7:5, 6:3 gegen seinen Landsmann Fernando Verdasco durch. Damit konnte der Weltranglisten-17. an seine hervorragende Verfassung in der laufenden Sandplatzsaison anknüpfen. In einem hart umkämpften Match in der italienischen Hauptstadt gab vor allem der variable erste Aufschlag Ferrers letztlich den Ausschlag. Trotz guter erster Aufschlagquote ließ Verdasco zu viele Punkte bei eigenem Service liegen und konnte deshalb seinem Turniersieg in Barcelona keinen weiteren Triumph folgen lassen.
Bereits in der zweiten Aprilwoche hatte Ferrer das Halbfinale des ATP-Masters von Monte-Carlo erreicht und musste sich erst dem "Sandmann der Stunde" Rafael Nadal geschlagen geben.
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