ATP Rom: Djokovic versucht aus Eklat bei US Open zu lernen

Novak Djokovic hofft, dass er aus seiner Disqualifikation bei den US Open gelernt hat. "Ich arbeite geistig und emotional genauso hart wie körperlich und versuche, die beste Version meiner selbst auf dem Platz und auch außerhalb zu sein", sagte der Serbe auf einer Pressekonferenz im Rahmen des ATP Masters in Rom. Die Strafe in New York hat Djokovic mittlerweile akzeptiert.

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"Die Regeln sind klar, wenn es darum geht. Ich musste es akzeptieren und weitermachen", sagte die Nummer eins der Welt weiter.
Djokovic hatte in der 4. Runde der US Open gegen Pablo Carreño Busta aus Wut über ein Break gegen sich einen Ball in Richtung Court-Ende geschlagen und dabei versehentlich eine Linienrichterin am Hals getroffen. Daraufhin wurde der 33-Jährige disqualifiziert.
"Ich verstehe, dass ich Ausbrüche habe. Es ist die Persönlichkeit und die Art von Spieler, die ich immer war", meinte Djokovic und fügte an: "Offensichtlich habe ich in meiner Karriere Höhen und Tiefen durchlebt und es geschafft, meine Emotionen mehr oder weniger unter Kontrolle zu halten. Aber man ist allein da draußen, es ist eine Menge Intensität und viel Druck. Mit all dem muss man umgehen."
Ein Versprechen für die Zukunft wollte der 17-malige Grand-Slam-Champion nicht abgegeben, betonte aber: "Ich kann nicht versprechen oder garantieren, dass ich niemals in meinem Leben etwas Ähnliches tun werde. Ich weiß es nicht. Ich meine, ich werde auf jeden Fall mein Bestes versuchen, dass so etwas natürlich nie wieder passiert."
In Rom legte Djokovic einen perfekten Start hin. Nach einem Freilos in Runde eins gewann der 33-Jährige in der 2. Runde souverän gegen den Italiener Salvatore Caruso 6:3, 6:2. Im Achtelfinale bekommt Djokovic es mit seinem serbischen Landsmann Filip Krajinovic zu tun.

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