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Nick Kyrgios schießt in TV-Interview gegen Pablo Carreño Busta
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Publiziert 17/09/2020 um 13:02 GMT+2 Uhr
Nick Kyrgios hat nach seiner Twitter-Attacke auf den Spanier Pablo Carreño Busta nachgelegt und den US-Open-Halbfinalisten in einem Interview mit der TV-Sendung "Today Show" erneut angegriffen. "Seien wir ehrlich, Pablo ist nicht Picasso", meinte der exzentrische Australier in der US-amerikanischen Fernsehshow, angesprochen auf Carreño Busta, über seinen Rivalen.
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"Ich habe meine Meinung zu etwas gesagt und er hat mir geantwortet. Ich fand seine Bemerkung lächerlich und beschloss, die Ergebnisse unserer Spiele zu vergleichen. Klar ist, dass er nie gewonnen hat", meinte Kyrgios.
In zwei Duellen setzte sich jeweils der Australier durch. 2015 in Estoril behielt Kyrgios im Halbfinale mit 5:7, 7:6 (7:2), 6:3 die Oberhand, bei den Australian Open 2016 in der 1. Runde gewann er glatt mit 6:2, 7:5, 6:2.
Der Zoff zwischen Kyrgios und Carreño Busta begann mit einem Tweet des Australiers, in dem Kyrgios behauptet hatte, dass der Spanier nicht in den Top 50 wäre, wenn es keine Sandplatzturniere gäben würde.
Daraufhin antworte Carreño Busta, dass Kyrgios zu Hause "ziemlich langweilig sein" müsse. Kyrgios, der nicht bei den US Open am Start war, hatte den Tweet in der Zwischenzeit wieder gelöscht.
Im Gegensatz zu Carreño Busta, der bei den US Open erst im Halbfinale in fünf Sätzen an Alexander Zverev scheiterte, hatte Kyrgios auf die Reise zum Grand-Slam-Turnier in New York aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet.
Kyrgios' Eskapaden in den Sozialen Medien blieben nicht unkommentiert. So meinte Eurosport-Experte Boris Becker während der US Open, der Australier solle "echt mal die Klappe halten" und sich mehr wie ein echter Sportsmann benehmen.
Carreño Busta trat nach den US Open in dieser Woche auch beim Masters in Rom an, wurde dort jedoch in seinem Auftaktmatch von Sandplatzspezialist Rafael Nadal vorgeführt (1:6, 1:6).
Das Gelbe vom Ball – Der Tennis-Podcast von Eurosport:
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