Paire sorgt in Rom für nächsten Eklat: Sarkastische Erklärung

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Benoît Paire ist eine der schillerndsten Figuren im ATP-Zirkus, der Franzose liebt die großen Auftritte - überspannt dabei den Bogen aber regelmäßig. Das war nun auch beim ATP Masters in Rom der Fall. Der 31-Jährige, der an den US Open aufgrund eines positiven Corona-Tests nicht teilnehmen durfte, benahm sich komplett daneben. Jetzt hat Paire sein Verhalten erklärt, triefenden Sarkasmus inklusive.

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"Ich habe zehn Tage nicht gespielt, durfte ja nur in meinem Zimmer sein. Also war es ein gutes Training", ließ Paire nach seiner 2:6, 1:6-Niederlage gegen Jannik Sinner wissen.
Was die Frage aufwirft, was genau er denn nun trainieren konnte? Das Schlägerwerfen, das Trinkflaschenwegkicken, das Diskutieren mit dem Stuhlschiedsrichter, das Abschenken der Partie mit Lustlos-Returns? Infrage kommt alles, denn das war die skandalöse Palette, die Paire im Foro Italico anbot.
"Ich bin glücklich, eine Stunde gespielt zu haben. Das stimmt mich positiv für die Zukunft", provozierte der Weltranglisten-24. nach dem Erstrunden-Aus. Ein Masters-Event als Übungseinheit? Direkter hätte er seine Verachtung nicht ausdrücken können.

Paire: "Programm voll Scheiße"

Dabei gab die Vorgeschichte durchaus Grund, um Paires Missfallen zu verstehen. Nach dem positiven Test auf das Corona-Virus musste der Franzose in New York seine Quarantäne auf dem Hotelzimmer verbringen - eine Bitte bei den Veranstaltern in Rom, sein Match gegen Sinner daher erst am Dienstag anzusetzen, wurde abschlägig beschieden.
Fingerspitzengefühl sieht anders aus. Das galt aber auch für die Reaktion von Paire, der daraufhin in den sozialen Netzwerken von einem "Programm voll Scheiße" sprach.
Er habe "beantragt, Dienstag zu spielen. Um noch einen Tag mehr trainieren zu können, nachdem, was in New York passiert ist. Und was habt ihr gemacht? Mich auf Montag gesetzt", monierte Paire.
So ganz raus aus dem Turnier ist das Enfant terrible aber nicht. Zusammen mit Nicolas Mahut erreichte Paire im Doppel die 2. Runde - und man darf schon sehr gespannt sein, was er sich dieses Mal einfallen lässt.
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