Shanghai Masters 2019 | Alexander Zverev nervenstark ins Achtelfinale

Alexander Zverev hat seinen Formaufschwung fortgesetzt und beim ATP Masters in Shanghai nervenstark das Achtelfinale erreicht. In der Runde der letzten 32 schlug der an Fünf gesetzte Wahl-Monegasse Jérémy Chardy (Frankreich) mit 7:6 (15:13), 7:6 (7:3). Vor allem der Tiebreak des ersten Satzes war nervenaufreibend. Zverev schlug 21 Asse bei nur drei Doppelfehlern - und trifft nun auf Andrej Rublev.

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Sein nächster Gegner ist der Russe Andrej Rublev.
Nach einem Break zum Auftakt hatte Zverev in Durchgang eins lange kämpfen müssen. Alleine der Tiebreak dauerte eine Viertelstunde, ehe Zverev seinen sechsten Satzball nutzte. Kurz zuvor hatte sich der Weltranglistensechste vom Turnierarzt behandeln lassen, bekam unter anderem den Puls gemessen.
"Mir war ein bisschen schwindelig", sagte der Weltranglistensechste
Im zweiten Satz kämpfte sich Zverev nach einem 3:5-Rückstand zurück ins Match und zeigte sich dort erneut nervenstark. Insgesamt servierte er 21 Asse, bei nur drei Doppelfehlern.

Zverev zittert noch um Platz in London

Zverev hatte zuletzt beim ATP-Turnier in Peking gute Form bewiesen und war dort erst im Halbfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ausgeschieden. Der gebürtige Hamburger braucht noch einige gute Ergebnisse, um beim ATP-Finale der besten acht Spieler des Tennisjahres seinen Titel verteidigen zu dürfen. Derzeit belegt Zverev im "Race to London" Rang acht, hat jedoch mehrere Rivalen im Nacken.
Neben Zverev war beim mit rund 8,3 Millionen US-Dollar dotierten Turnier in Shanghai auch die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff am Start. Der Warsteiner hatte allerdings am Dienstag gegen den US-Open-Halbfinalisten Matteo Berrettini seine dritte Auftaktniederlage in Serie kassiert.
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