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Masters Monte-Carlo: Andy Murray verliert krachend gegen Alex de Minaur - Fortsetzung der Sandplatz-Saison offen
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Publiziert 11/04/2023 um 09:00 GMT+2 Uhr
Andy Murray ist mit einer krachenden Niederlage in die Sandplatzsaison gestartet. Gegen den Australier Alex de Minaur verlor der 35-Jährige nach einer desolaten Leistung in der ersten Runde des Masters in Monte-Carlo 1:6, 3:6. Der Auftritt des Briten war so ernüchternd, dass der ehemalige Grand-Slam-Champion nun sogar mit dem Auslassen der Saison auf der roten Asche spekuliert.
Krachende Niederlage: Murray geht gegen de Minaur unter
Quelle: SNTV
"Es war schrecklich", sagte Murray nach dem Match gegen den Australier und ging hart mit sich selbst ins Gericht: "Nichts war gut daran. Ich weiß nicht genau, warum das so war. Offensichtlich habe ich in Miami kein gutes Match gespielt, und das hier war noch schlimmer als das."
Als Sandplatz-Spezialist galt der Brite noch nie, doch eine solche Leistung schockierte den 35-Jährigen selbst. "Ich habe nichts gut gemacht, habe nicht gut aufgeschlagen, nicht gut returniert, keine Vorhand, keine Rückhand, keine Schlagauswahl. Es war wahrscheinlich eines der schlechtesten Spiele meiner Karriere", wirkte der Brite konsterniert.
Dabei blickte Murray vor dem Masters in Monte-Carlo positiv in Richtung Sandplatzsaison, nachdem er im letzten Jahr als einziges Sandplatzturnier lediglich bei den French Open an den Start gegangen war. "Ich war optimistisch, als ich auf den Sandplatz kam. Ich hatte in den letzten 10 Tagen ein gutes Gefühl mit meinem Körper, wenn man bedenkt, dass ich nicht viel auf Sand gespielt habe", erklärte Murray.
Der Körper schien trotz der harten Belastung für die Hüfte auf Sand bereit für das langsame und kräftezehrende Spiel auf der roten Asche. "Ich habe mich gut gefühlt, und ich habe mich im Training ziemlich gut bewegt, also war ich optimistisch. Aber es war ziemlich demoralisierend und ich habe mich in meiner Karriere noch nicht so oft auf dem Platz gefühlt. Es war wirklich hart", verriet der Brite seinen Gemütszustand.
Murray steht vor wegweisender Entscheidung
Seit längerer Zeit hat Murray bereits mit Problemen an seiner Hüfte zu tun, die sein Spiel in der Sandplatzsaison stark beeinträchtigen. Einige Operationen an der schmerzenden Stelle begleiteten die Karriere des Wimbledon-Champions von 2013 und 2016.
Nun stellt sich Murray die Frage, ob er die Sandplatzsaison weiterspielt oder sich eine Pause bis zur Rasensaison gönnt. "Ich muss lange mit meinem Team darüber nachdenken, wie es weitergeht," ließ Murray nach der Niederlage gegen de Minaur den weiteren Verlauf der Saison offen.
Sollte Murray jedoch den Rest der Sandplatzsaison auslassen, könnte er zunächst an keinen weiteren Turnieren teilnehmen, was sich negativ auf sein Bestreben auswirken würde, im ATP-Ranking - er ist aktuell die Nummer 54 der Live-Rangliste - unter die Top 32 zu klettern, um in Wimbledon gesetzt zu sein. Dies war eines der erklärten Ziele für die erste Saisonhälfte des Briten.
"Es geht also nur darum, ob ich die Sandplatzsaison spiele oder ob ich sie verpasse. Ich muss lange mit meinem Team darüber nachdenken, was ich von hier aus mache, wo ich trainiere oder ob ich auf dem Sandplatz bleibe", erklärte Murray und zeigte seine Unentschlossenheit.
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Murray ohne Durchschlagskraft - die besten Szenen zum Erstrunden-Aus
Quelle: SNTV
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