ATP Monte-Carlo: Novak Djokovic setzt sich nach Intermezzo mit Publikum gegen Lorenzo Musetti durch - Struff raus
Publiziert 11/04/2024 um 17:54 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic steht beim Masters in Monte Carlo im Viertelfinale. Die Nummer eins der Welt setzte sich gegen den Italiener Lorenzo Musetti mit 7:5, 6:3 durch. Knapp zwei Stunden benötigte der Serbe für den Zweisatz-Sieg, nun steht er zum ersten Mal seit 2019 im Viertelfinale in seiner Wahlheimat Monaco. Jan-Lennard Struff musste sich hingegen Jannik Sinner geschlagen geben und schied aus.
Medvedev verliert Beherrschung: "Er ist ein schlechter Schiri"
Quelle: SNTV
Damit gelang dem Serben die Revanche vom vergangenen Jahr an selber Stelle. Damals war Djokovic im Achtelfinale am Italiener gescheitert.
Der Weltranglistenerste wirkte dabei allerdings körperlich nicht komplett fit, schien vor allem im zweiten Satz mit körperlichen Problemen zu kämpfen.
Außerdem kam es im ersten Satz zu einem Intermezzo mit dem Publikum auf Court Rainier III. Djokovic hatte einen Punkt von Musetti im Aus gesehen und teilte seinen Frust über die Entscheidung dem Stuhlschiedsrichter mit. Das wurde von den Fans mit Buhrufen quittiert.
Djokovic spielte das Spiel mit, schmunzelte und orchestrierte die Pfiffe wie ein Dirigent. Doch genau aus dieser Szene zog der 36-Jährige Energie.
"Es war ein kleiner Schlagabtausch mit dem Publikum bei 4:3, 40:0 für ihn im ersten Satz und von da an gewann ich an Schwung", sagte Djokovic im anschließenden Siegerinterview auf die Frage, wie er das Blatt im ersten Satz wenden konnte.
Monte-Carlo: Novak Djokovic nun gegen Australier Alex de Minaur gefordert
Für seinen Gegner fand der 36-Jährige dennoch lobende Worte.
"Er hat ein bisschen den Fokus verloren. Er war in diesen ersten sieben Spielen der bessere Spieler, hat tolles Tennis gespielt. Er hat wirklich gute Bälle gespielt und mich zum Laufen gebracht."
In der Runde der besten Acht trifft Djokovic nun auf den Australier Alex De Minaur, der sich gegen Landsmann Alexei Popyrin mit 6:3, 6:4 durchsetzte.
Jan-Lennard Struff muss sich Jannik Sinner geschlagen geben
Als letzter deutscher Profi musste auch Jan-Lennard Struff die Segel streichen. Der Warsteiner unterlag dem in dieser Saison überragenden Jannik Sinner mit 4:6, 2:6.
"Ich kann stolz auf mich sein. Ich bin sehr glücklich, in der nächsten Runde zu sein", sagte der Italiener im Anschluss an seinen Sieg im Oncourt-Interview: "Die Aufschlagspiele waren heute ausschlaggebend. Es war ein ganz anderes Match als in der Runde zuvor."
Im Sechzehntelfinale hatte Sinner den US-Amerikaner Sebastian Korda besiegt. Im Viertelfinale bekommt es der 22-Jährige mit Holger Rune zu tun. Der Däne gewann gegen Grigor Dimitrov mit 7:6, 3:6, 7:6.
Ebenfalls im Viertelfinale steht Casper Ruud, der sich am Donnerstagabend gegen Robert Hurkacz (6:4, 6:2) durchsetze. Der Norweger wird dort am Freitag auf Ugo Humbert treffen. Der Franzose bezwang in seinem Achtelfinale den Italiener Lorenzo Sonego 5:7, 6:3, 6:1.
Das könnte Dich auch interessieren: Furiose Aufholjagd ohne Happy End - Zverev scheitert an Tsitsipas
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/04/11/3947135-80156408-2560-1440.jpg)
Medvedev verliert Beherrschung: "Er ist ein schlechter Schiri"
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung