ATP Masters Monte-Carlo - Novak Djokovic ergeht es wie Alexander Zverev: Bittere Auftakt-Niederlage im Fürstentum Monaco

Novak Djokovic musste beim ATP Masters von Monte-Carlo völlig überraschend nach dem ersten Match die Segel streichen. Der Rekord-Grand-Slam-Champion aus Serbien unterlag in der Runde der letzten 32 dem Chilenen Alejandro Tabilo 3:6, 4:6. Damit erwischte es im Fürstentum bereits den zweiten großen Namen, nachdem am Tag zuvor mit Alexander Zverev die Nummer eins der Setzliste gescheitert war.

Highlights: Djokovic dumped out of Monte Carlo by Tabilo in straight sets

Quelle: Eurosport

"Einfach schrecklich. Ein schreckliches Gefühl, so zu spielen, und es tut mir leid für all die Leute, die das mit ansehen müssen", ging Novak Djokovic hart mit sich selbst ins Gericht.
Er sei ohne "hohe Erwartungen" in die Begegnung gegangen. "Ich wusste, dass ich einen harten Gegner haben werde und dass ich wahrscheinlich ziemlich schlecht spielen werde. Aber dass es so schlecht wird, habe ich nicht erwartet."
Dabei begann die Partie vielversprechend für Djokovic. Der zweimalige Turniersieger legte mit dem Break zum 1:0 los.
Alejandro Tabilo aber ließ sich nicht beirren, schlug umgehend zurück und verschaffte sich beim Stand von 2:2 mit drei Spielgewinnen in Serie einen komfortablen Vorsprung.
Und der Südamerikaner blieb dran: Im zweiten Satz knöpfte er dem Superstar das Service zum 3:1 ab. Ein Vorteil, den sich der Weltranglisten-32. nicht mehr nehmen ließ.
Djokovic hatte zwar noch einmal die Möglichkeit zum Break, musste sich aber 87 Minuten geschlagen geben.

Bitteres Déjà-vu für Djokovic

Es war eine bittere Art Déjà-vu für den 37-Jährigen. Bereits vor einem Jahr kassierte Djokovic auf Sand auf Masters-Niveau eine Niederlage gegen Tabilo.
Damals standen sich die beiden Kontrahenten in Rom gegenüber, ebenfalls in der Runde der letzten 32. Das Ergebnis: 6:2, 6:3 für Tabilo.
Dieses Mal schnitt ihm der Südamerikaner den angepeilten Weg zum 100. Karriere-Titel ab. Erst vor einer guten Woche stand Djokovic dicht davor, verlor dann aber überraschend das Endspiel des Masters von Miami gegen Außenseiter Jakub Mensik.

Djokovic: Das Warten auf die 100 geht weiter

Aufgrund einer Augeninfektion, die ihn schon in Florida behindert hatte, und einer Virus-Erkrankung hatte Djokovic über einen Startverzicht in Monte-Carlo nachgedacht. Die Probleme mit dem Auge hätten sich aber rechtzeitig "beruhigt", wie der Ausnahmekönner im Vorfeld erklärte.
Im Fürstentum sollte es eigentlich darum gehen, "so viele Matches wie möglich zu sammeln", um eine Entwicklung bis zum Ende der Sandplatzsaison in Gang zu setzen. Dann steigen die French Open (25. Mai bis 8. Juni live bei Eurosport 1 und discovery+), das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison. Djokovic hat seit den Olympischen Spielen 2024 in Paris kein Turnier mehr gewonnen.
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Quelle: SNTV


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