ATP Monte Carlo - Coach Simone Vagnozzi zieht kuriosen Vergleich bei Jannik Sinner: Wie "Nudeln mit Tomatensauce"

Simone Vagnozzi, Trainer von Jannik Sinner, hat im Interview mit "Sky Sport" über seinen Schützling gesprochen und dabei einen kuriosen Vergleich gewählt. "Wir verwenden oft das Beispiel Nudeln mit Tomatensauce: Wenn man zu viel Salz nimmt, ist es nicht gut. Wenn man zu wenig nimmt, ist es auch nicht gut", erklärte Vagnozzi zu Sinners kurze Umgewöhnungszeit von der Hart- auf die Sandplatzsaison.

Sinner: Serie gerissen - nächste Runde dennoch erreicht

Quelle: SNTV

"Wenn man keinen Parmesan nimmt oder zu viel davon, funktioniert es nicht. Man muss immer die richtigen Mengen finden, man darf sein Spiel nicht auf den Kopf stellen", führte Vagnozzi seine Metapher weiter.
Sinner tritt aktuell beim Masters in Monte Carlo an. Seinen ersten Aufschlag im Fürstentum führte er am vergangenen Dienstag aus - nur acht Tage nach seinem Triumph beim Hartplatz-Masters in Miami. Zuvor hatte sich bereits Carlos Alcaraz über Sinners Teilnahme in Monaco gewundert.
"Ich war überrascht, denn er hatte im letzten Monat viele Spiele, spielte in einem sehr intensiven Rhythmus und hatte nicht viel Zeit, sich auszuruhen und vorzubereiten", hatte der Spanier auf seiner Pressekonferenz nach seinem Auftaktsieg gegen Sebastián Báez (6:1, 6:3) gemeint.
Gleichzeitig zeigte der Weltranglistenerste Verständnis für die Entscheidung seines Konkurrenten: "Ich würde sagen, er ist hungrig auf Siege auf Sand. Es gibt Turniere, die ihm in seiner Erfolgsbilanz noch fehlen." Sinner hatte im vergangenen Jahr einen Großteil der Sandplatzsaison wegen einer Dopingsperre verpasst und war erst zum Masters in Rom vor den French Open zurückgekehrt.

Vagnozzi: Sinners "Spielplan recht flexibel"

Vagnozzi ließ derweil offen, ob Sinner nach Monte Carlo eine Pause einlegen wird. "Wir sind beim Spielplan recht flexibel", berichtete der 42-Jährige: "Madrid steht vorerst auf unserem Spielplan, und was die körperliche Verfassung angeht, gibt es meiner Meinung nach keine Bedenken – die Kraftreserven sind noch recht gut gefüllt."
Generell sieht Vagnozzi die Nummer zwei Welt besser für den Belag aufgestellt als in der Vergangenheit: "Janniks Erfahrung auf Sand ist besser als vor zwei Jahren." Ein Schlüssel für weitere Erfolge seien zudem die Siege bei den jüngsten Masters-Turnieren: "Natürlich hilft es, im Rausch der Begeisterung nach zwei Siegen wie denen in Indian Wells und Miami anzutreten, denn das Selbstvertrauen ist in diesem Sport entscheidend."
Auch deswegen glaubt Vagnozzi daran, dass Sinner in dieser Saison den nächsten Schritt auf Sand machen und endlich seinen zweiten Titel auf dem Belag gewinnen kann: "Es gab im Laufe der Jahre einige Höhepunkte auf diesem Belag, wie zum Beispiel das Spiel gegen Tsitsipas und die drei Matchbälle gegen Alcaraz in Paris – es gab also durchaus Gelegenheiten, auch auf diesem Belag ein großes Turnier zu gewinnen. Er hat in Umag im Finale gegen Alcaraz (6:7 (5:7), 6:1, 6:1 im Jahr 2022, Anm. d. Red.) gewonnen."
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Quelle: SNTV


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