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ATP München 2026: Alexander Zverev der klare Favorit gegen Flavio Cobolli - fünftes Halbfinale, erstes Endspiel?
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Update 17/04/2026 um 19:42 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev steht zum fünften Mal in einem Halbfinale in dieser Saison. Noch wartet der 28-Jährige dabei auf den ersten Sieg, den ersten Einzug in ein Endspiel. Das soll sich am Aumeisterweg in München ändern. Die Chancen stehen gut. Zum einen hat Zverev im Achtel- und Viertelfinale phasenweise starkes Sandplatz-Tennis gezeigt, zum anderen schlägt er als Titelverteidiger und Lokalmatador auf.
Highlights: Zverev übersteht Achterbahnfahrt im Viertelfinale
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Alexander Zverev stand in T-Shirt und Trainingshose vor dem altehrwürdigen Clubhaus des MTTC Iphitos und machte ein äußerst zufriedenes Gesicht.
"Das war wahrscheinlich mein bestes Sandplatzmatch in diesem Jahr", sagte er nach dem Dreisatzsieg gegen Francisco Cerúndolo aus Argentinien im Viertelfinale des ATP-Turniers in München.
"Es geht in die richtige Richtung", betonte er, und ja, ergänzte er in seiner Rolle als Titelverteidiger, "ich hoffe, dass ich am Sonntag hier wieder mit dem Pokal stehen kann".
Zuvor aber trifft Zverev im Halbfinale am Samstag (ab 13:30 Uhr im Liveticker) auf Flavio Cobolli. Der 23 Jahre alte Italiener ist aktuell die Nummer 16 der Weltrangliste und in München an Nummer vier gesetzt.
Zverev über Cobolli: "Ein wilder Spieler"
Und, so weiß der Hamburger aus den bislang zwei Duellen, "er ist ein wilder Spieler". Von daher: "Es wird eine Challenge sein." Zverev aber geht sie gelassen an. "Ich muss mir selbst vertrauen. Wenn ich mein Spiel spiele, kann ich nachts gut schlafen." Und außerdem: Beide Duelle mit Cobolli hat er gewonnen.
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Zverev begeistert von Turnier in München: "Etwas ganz Besonderes"
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Zverevs 5:7, 6:0, 6:2 gegen den in der Weltrangliste auf Position 19 geführten Cerúndolo schien ihm nur vorübergehend schlaflose Nächte bereiten zu können - aber kurios war es allemal.
Der an Nummer eins gesetzte Turniersieger von 2017, 2018 und 2025, der mit einem vierten Titel zum Rekord-Champion in München werden kann, schlug im ersten Satz zum 5:1 auf, ehe ihm das Match plötzlich entglitt.
"Da hat er unglaublich gespielt, da konnte ich wenig machen", sagte er über Cerúndolo, "aber ich wusste, wenn ich so weiterspiele, werde ich meine Chancen bekommen."
- ATP München: Ergebnisse und Matches im Überblick
Er bekam sie, und tatsächlich dominierte Zverev nach dem verlorenen ersten Satz das Match beinahe nach Belieben, ehe er nach 2:15 Stunden endlich jubeln durfte.
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Zverev dreht im Viertelfinale auf: Vorhand-Rakete und Ass hinterher
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Trotz des kuriosen Verlaufs im ersten Durchgang "war ich zufrieden mit meinem Level", behauptete der 28-Jährige. Gut, vielleicht habe er anschließend "einen Tick besser gespielt" und Cerúndolo "einen Tick kürzer, und ich war dann deshalb der Spieler, der das Match dominiert hat".
Viermal Halbfinale, viermal Alcaraz und Sinner im Weg
Als erster Spieler auf der ATP Tour steht Zverev in diesem Jahr nun zum fünften Mal in einem Halbfinale, einmal häufiger als Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien) - allerdings: Im Gegensatz zur Nummer eins und der Nummer zwei der Welt hat der Dritte im ATP-Ranking in diesem Jahr auch noch keinen Sieg in der Runde der letzten vier und damit keinen Turniersieg vorzuweisen.
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Alexander Zverev und Jannik Sinner nach dem Halbfinale von Monte Carlo
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Ebenfalls bemerkenswert: Es waren stets Alcaraz (Australian Open) oder Sinner (Indian Wells, Miami, Monte Carlo), die ihm im Halbfinale im Weg standen.
Die beiden Dominatoren sind in München nicht dabei. Seinen kommenden Gegner Cobolli hat Zverev beide Male im vergangenen Jahr bezwungen, beide Male ohne Satzverlust. Zunächst in der dritten Runde der French Open, also auf Sand. Danach im Viertelfinale von Halle/Westfalen auf Rasen.
Es sieht gut aus für Zverev.
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(SID)
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Zverev brilliant am Netz - starker Punkt gegen Cerúndolo
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