Masters Paris: Daniil Medvedev huldigt "unglaublichem" Novak Djokovic nach Finalniederlage

Daniil Medvedev hat nach seiner Finalniederlage beim ATP Masters von Paris lobende Worte für seinen Bezwinger Novak Djokovic gefunden. Der Weltranglisten-Zweite, der Djokovic noch vor einigen Wochen im Finale der US Open geschlagen hatte, huldigten den "unglaublichen" Leistungen des Serben und erklärte, warum Djokovic erst nach seinem Karriereende die gebührende Anerkennung erhalten werde.

Daniil Medvedev und Novak Djokovic

Fotocredit: Getty Images

Daniil Medvedev hat das Kunststück, Novak Djokovic zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen in einem großen Finale zu schlagen, knapp verpasst. Bei der 6:4, 3:6, 3:6-Niederlage im Finale von Paris war der Russe zunächst auf einem guten Weg, ehe Djokovic seine ganze Klasse an den Tag legte und das Masters-Turnier doch noch für sich entschied.
Damit einher gingen auch eine Reihe weiterer Rekorde, von denen der Serbe in den letzten Jahren schon so viele aufgestellt hatte: Nun ist er wieder der alleinige Rekordhalter bei Masters-Titeln (37) und wird das Jahr zum siebten Mal in seiner Karriere als Nummer eins der Welt beenden - weitere Pluspunkte für den 34-Jährigen in der GOAT-Frage.
Und auch Finalgegner Medvedev war voll des Lobes für Djokovic.
"Ich habe das Gefühl, dass die Menschen mehr und mehr respektieren, was er im Tennis getan hat, weil er immer weiter die Rekorde bricht", erklärte der amtierende US-Open-Sieger und führte aus: "Alleine dieses Jahr hat er den Rekord für die meisten Wochen als Nummer eins gebrochen. 310 waren es, nun sind es viel mehr (345, Anm. d. Red). Er hat die 20 Major-Titel erreicht und fast einen 'Grand Slam' (Gewinn aller vier Majors in einem Jahr, Anm. d. Red.) geschafft."

Medvedev glaubt an Legendenbildung bei Djokovic

Dass Djokovic die entsprechenden Anerkennungen erhält, ist für Medvedev deshalb nur eine Frage der Zeit.
"Ich denke, vielleicht zehn Jahre nach seinem Karriereende werden andere Menschen anfangen, Tennis zu schauen. So wie bei mir: Ich habe Sampras nicht spielen sehen, weil ich zu jung war, aber ich habe gehört, dass er unglaublich war. Es wird bei ihm das Gleiche sein."
Sobald sich die Menschen seiner Rekorde bewusst werden, werden sie auch seine Klasse erkennen, glaubt Medvedev: "Das ist der Moment, wenn die Menschen anfangen zu verstehen, dass es unglaublich ist, was er getan hat."
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Tennis der Extraklasse! Djokovic kürt sich zum Masters-König

Quelle: SNTV

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