Zverev beim Masters in Paris im Viertelfinale - Sieg gegen Davidovich Fokina bringt ihm Duell mit Medvedev
Alexander Zverev hat beim Rolex Paris Masters seinen Aufwärtstrend auf der ATP-Tour fortgesetzt und das Viertelfinale erreicht. Beim 6:2, 6:4 im Achtelfinale gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina zeigte der 28 Jahre alte Titelverteidiger eine souveräne Leistung und verdiente sich so das Duell mit einem seiner Angstgegner - dem unberechenbaren Russen Daniil Medvedev.
Highlights: Zverev serviert Davidovich Fokina im Achtelfinale ab
Quelle: SNTV
Für den Hamburger, der das Ticket für die ATP Finals in Turin bereits sicher hat, ist es bereits die 35. Viertelfinalteilnahme bei einem ATP-1000-Turnier (Top 10, gleichauf mit Andy Roddick).
"Ich habe das ganze Spiel über gut gespielt und bin sehr zufrieden, denn er ist ein gefährlicher Gegner", sagte er nach dem Achtelfinalsieg: "Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern." Gegen den Spanier spielte der Deutsche sehr strategisch und kontrolliert, Zverev leistete sich gar nur elf vermeidbare Fehler.
Auf dem "ungewöhnlich langsamen" (Zverev) Belag in der Rugby-Arena von La Defense nutzte der 28-Jährige im ersten Durchgang seine dritte Breakmöglichkeit zum 2:1 und wehrte im Aufschlagspiel danach drei Breakchancen seines Gegners ab - der Schlüssel zum Satzgewinn nach 46 Minuten (6:2).
In Satz zwei holte sich Zverev schon im ersten Aufschlagspiel des Spaniers, gegen den der Deutsche in sieben Duellen nur einmal verloren hat, sein insgesamt drittes Break. Von der Grundlinie agierte Zverev druckvoll, dazu hatte er immer wieder Erfolg mit Netzangriffen.
Davidovich Fokina angeschlagen
Mit dem Rücken zur Wand spielte die Nummer 15 der Welt nun aber ihr aggressivstes und intensivstes Tennis und schaffte das sofortige Rebreak.
Kurios dabei: Zverev wähnte einen seiner Aufschläge im Aus und reagierte gar nicht auf den Return. Der Ball hatte aber die Linie getroffen, ein Aus-Ruf war auch nicht zu hören. Beim Stand von 3:2 musste der Spanier eine medizinische Auszeit nehmen und sich am linken Oberschenkel behandeln lassen.
Das zeigte Wirkung: Zverev gelang das vorentscheidende Break zum 4:3. Der Deutsche ließ sich auch von einer kleinen Spinne, die er durch den Schiedsrichter entfernen ließ, nicht mehr aus der Ruhe bringen. Der Weltranglistendritte nutzte seinen ersten Matchball zum Sieg.
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Nur im ersten Satz eng: Sinner spart Körner
Quelle: SNTV
Zverev jetzt gegen Angstgegner Medvedev
Gegen Viertelfinal-Gegner Medvedev hat Zverev allerdings eine miserable Bilanz (7:14). Er verlor 13 der letzten 15 Duelle mit dem Russen, zuletzt bei den China Open in Peking Ende September (3:6, 3:6 im Viertelfinale).
Im Saisonendspurt sammelte Zverev zuletzt aber Selbstvertrauen mit einer "unglaublich positiven Woche" samt Finalteilnahme in Wien.
In der ersten Runde hatte sich Zverev, der zum Jahresabschluss im November auch noch bei der Endrunde des Davis Cup in Bologna an den Start gehen wird, dennoch nur mit großer Mühe gegen den Argentinier Camilo Ugo Carabelli durchgesetzt.
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(mit SID)
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Ganz feiner Touch: Bublik kegelt Fritz raus
Quelle: SNTV
Ergebnisse
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