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ATP Rom - Alexander Zverev verteidigt sich nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen: "Schlechteste Nummer zwei der Geschichte"
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Publiziert 07/05/2025 um 16:31 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat sein Formtief mit einer gewissen Übermüdung begründet. "Ich hatte das Gefühl, dass ich mental ein wenig ausgebrannt war", sagte der Hamburger am Dienstag vor dem Auftakt beim ATP-Masters in Rom. In der Abwesenheit von Jannik Sinner gelang Zverev der Sprung an die Spitze der Weltrangliste nicht - wie schnell sich die Situation ändern könne, zeigten andere Topspieler zuletzt.
Rang eins? Zverev: "Denke, ich werde das schaffen"
Quelle: Perform
In der Ewigen Stadt geht Zverev als Titelverteidiger ins Turnier, doch zu den Favoriten zählt er nicht. Beim Masters in Madrid vor rund einer Woche scheiterte der Tokio-Olympiasieger bereits im Achtelfinale, nachdem Zverev zuvor noch aufsteigende Form gezeigt und in München triumphiert hatte.
"Vor München war mein Spielniveau nicht so toll", sagte Zverev: "Dafür gibt es einige Erklärungen. Ich denke, dass es der Hauptgrund war, dass ich mich nach den Australian Open nicht ausgeruht habe."
Die Nummer zwei der Welt hatte im Januar in Melbourne das Finale erreicht, unterlag dort aber im Kampf um seinen ersten Grand-Slam-Titel dem Italiener Jannik Sinner.
Anschließend fiel Zverev in ein Formloch. Die Spitze der Weltrangliste bleibt trotzdem der Traum.
"schlechteste Nummer zwei der Geschichte"
"Ich glaube, dass ich es schaffen kann. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass Journalisten gerne übertreiben. Nach diesen schwierigen Monaten scheint es, als sei ich die schlechteste Nummer zwei der Geschichte", sagte Zverev.
Dass sich der gebürtige Hamburger mittlerweile seit einiger Zeit in den höchsten Sphären der Weltrangliste bewegt, sei kein Zufall, betonte er: "Ich bin da, weil ich Turniere gewonnen habe. Ich bin da, weil ich die Ergebnisse habe."
Eine Karriere würde sich immer in Perioden abspielen - auch bei den ganz großen Spielern. "Denken Sie, Novak ist mit seinen Ergebnissen zufrieden? Denken Sie, Carlos ist mit seinen Ergebnissen zufrieden", fragte Zverev und schob hinterher: "Ich bin nicht mit meinen Ergebnissen zufrieden."
Tennis sei mit den vielen Reisen und den vielen Spielen eine harte Angelegenheit. "Wir gönnen unseren Körpern und unserem Geist keine Ruhe", so Zverev. Die kleine Pause habe er nun gebraucht.
Alcaraz als Vorbild
Auch um trotz der schwachen Ergebnisse blickt Zverev optimistisch in die Zukunft zu blicken. "Ich weiß, dass ich nicht auf meinem Niveau gespielt habe, aber das hat Carlos (Alcaraz, Anm. d. Red.) auch nicht, dann hat er Monte Carlo gewonnen", sagte Zverev.
"Ich habe vor zwei Wochen ein Turnier gewonnen, das darf ich nicht vergessen, man muss das Positive im Auge behalten. Ich werde mein Tennis für die größten Turniere wiederfinden."
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(mit SID)
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