Novak Djokovic wird nach Absage fürs Masters in Rom von Patrick Mouratoglou kritisiert: "Wenn er keine Lust hat ..."
Publiziert 06/05/2025 um 15:08 GMT+2 Uhr
Der langjährige Tenniscoach Patrick Mouratoglou hat sich überrascht über Novak Djokovics Absage für das ATP-Turnier in Rom gezeigt. In einer Videobotschaft auf Instagram äußerte sich der frühere Trainer von Serena Williams verwundert über die jüngsten Entwicklungen rund um den Serben und warf ihm mangelnde Motivation vor. Das Verhalten hinterlässt bei ihm viele Fragen.
Novak Djokovic während der Madrid Open
Fotocredit: Getty Images
"Ich war überrascht, wie Novak in Monte Carlo und anschließend in Madrid aufgetreten ist", zeigte sich der Franzose verwundert über Djokovics Form bei den vergangenen beiden Sandplatz-Masters.
In beiden Turnieren musste sich der Serbe bereits in seinem ersten Match klar in zwei Sätzen geschlagen geben – seine Leistungen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Besonders schockiert zeigte sich Mouratoglou über Djokovics Auftreten während der Matches. "Er wirkte nicht so, als wolle er überhaupt gewinnen", urteilte der aktuelle Trainer von Naomi Osaka scharf. Seine klare Meinung: "Ein Spieler wie er sollte nicht antreten, wenn ihm die Lust und die Motivation fehlen."
Zwar sei auch Djokovics körperliche Verfassung nicht auf dem höchsten Niveau gewesen, doch vor allem der fehlende Wille sei dem Olympiasieger von Paris deutlich anzumerken gewesen.
Mouratoglou: "Warum hat er überhaupt gespielt?"
"Die entscheidende Frage ist doch: Warum hat er überhaupt gespielt? Das kann ich nicht nachvollziehen", erklärte Mouratoglou und ergänzte: "Motivation ist bei ihm ein entscheidender Erfolgsfaktor."
Mit Blick auf das bevorstehende Grand-Slam-Turnier in Roland-Garros (ab 25. Mai live bei Eurosport) zeigt sich Mouratoglou skeptisch, ob Novak Djokovic bis dahin wieder zu alter Stärke findet.
"Es gibt keinen Ersatz für die Spielpraxis, die ein Spieler sammelt", betonte der Franzose und äußerte Unverständnis über Djokovics Absage für das letzte Vorbereitungsturnier in Rom.
Absage in Rom ein Spiel mit dem Feuer
"Er braucht nicht viele Matches, aber ein paar - und vor allem die richtige mentale Einstellung, um erfolgreich zu sein. Wenn er unvorbereitet zu den French Open fährt, besteht die große Gefahr, dass ihm genau dieses Mindset fehlt."
Nicht nur Mouratoglou bewertet die fehlende Turniervorbereitung von Djokovic als riskant. Auch der frühere Tennisprofi Jim Courier äußerte deutliche Kritik an der Absage des Masters in Rom.
"Das ist beunruhigend, denn Rom bietet eigentlich die ideale Möglichkeit, um sich für Roland-Garros in Topform zu bringen", erklärte der US-Amerikaner im Interview mit dem "Tennis Channel".
Das könnte Dich auch interessieren: "Konnte nicht mal zum Fußball gehen": Sinner verrät härteste Zeit
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/04/26/image-6ee934a3-fb37-4f1d-a140-8f672272e5a2-85-2560-1440.png)
Böse Überraschung: Djokovic scheitert an Auftakthürde - Highlights
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung