ATP-Masters Rom - Jannik Sinner kritisiert nach Halbfinaleinzug späte Ansetzungen: "Ich bin kein großer Fan davon"

Jannik Sinner hat nach seinem Halbfinal-Einzug beim ATP Masters in Rom Kritik an den späten Ansetzungen des Turniers geäußert. Der Weltranglistenerste erklärte nach seinem Zweisatzsieg gegen Andrey Rublev, dass die langen Nächte für die Profis ein großes Problem seien. "Ich bin kein großer Fan davon, wenn Spieler ihre Matches so spät beginnen müssen", sagte der Italiener nach seinem Erfolg.

Highlights: Sinner bricht magischen Djokovic-Rekord

Quelle: SNTV

Sinner gewann gegen Rublev zwar souverän mit 6:2, 6:4, wirkte im zweiten Satz jedoch körperlich angeschlagen. Besonders seine schwache Quote bei erstem Aufschlag war dabei auffallend.
Noch mehr störte den Weltranglistenersten allerdings der Turnierablauf in Rom. Hintergrund ist dabei auch das Achtelfinale zwischen Luciano Darderi und Rafael Jódar, das erst gegen 2 Uhr morgens beendet wurde. Regen hatte den Spielplan durcheinandergebracht, zusätzlich kam es wegen Rauchschwaden eines parallel stattfindenden Fußballspiels zu einer weiteren Verzögerung.
Neben dem Tennisgelände fand das Finale der Coppa Italia statt, das Inter Mailand mit 2:0 gewann. Feuerwerksrauch der Feierlichkeiten sorgte anschließend sogar für eine 19-minütige Unterbrechung des Tennismatches.
Sinner zeigte für die späten Ansetzungen wenig Verständnis. "Dadurch gehen wir erst sehr spät schlafen. Ich habe großen Respekt vor den Zuschauern, die geblieben sind – das ist unglaublich und motiviert uns beim Spielen", erklärte der viermalige Grand-Slam-Champion.

Historisches Finale in Rom bahnt sich an

Der 24-Jährige steht nun erneut im Halbfinale des Masters-Turniers in Rom und spielt dort gegen Daniil Medvedev. Anschließend könnte es sogar zu einem historischen rein italienischen Finale kommen. Neben Sinner kämpft auch Darderi weiter um den Titel. Der 24-Jährige trifft am Freitagnachmittag auf Casper Ruud.
Sollten beide das Endspiel erreichen, wäre es das erste rein italienische Finale in Rom seit 1957. Damals standen sich Nicola Pietrangeli und Giuseppe Merlo gegenüber.
picture

Highlights: Vier Matchbälle vergeben! Zverev geht in Rom k.o.

Quelle: SNTV


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung