Andy Roddick sieht in Sabalenkas Schwächephase Auswirkungen auf gesamtes Tennis-Feld bei French Open - "Öffnet die Tür"
Publiziert 13/05/2026 um 21:10 GMT+2 Uhr
Die jüngsten Niederlagen von Aryna Sabalenka sorgen mit Blick auf die French Open für Diskussionen in der Tennis-Spitze. Nach frühen Niederlagen in Madrid und Rom sieht Ex-US-Open-Sieger Andy Roddick neue Chancen für zahlreiche Konkurrentinnen auf der WTA-Tour. "Wenn du Noskova bist und zuletzt gut gespielt hast, fragst du dich plötzlich: Kann ich Roland Garros gewinnen?", sagte Roddick.
Highlights: Cirstea wirft Sabalenka raus
Quelle: SNTV
Er führte in seinem Podcast "Served" weiter aus: "Wenn du Kostyuk bist, denkst du vielleicht dasselbe." Für den 43-Jährigen könnte die Schwächephase der Weltranglistenersten Auswirkungen auf das gesamte Feld haben.
Sabalenka hatte zunächst beim Turnier in Madrid im Viertelfinale gegen Hailey Baptiste verloren, ehe in Rom bereits in der Runde der letzten 32 gegen Sorana Cirstea Schluss war. Bis zu ihrem ersten Match in Paris muss die 28-Jährige nun länger pausieren.
Vor allem andere Topspielerinnen könnten durch Sabalenkas Formschwäche zusätzliches Selbstvertrauen gewinnen. Roddick verwies dabei unter anderem auf Iga Swiatek, Coco Gauff und Jessica Pegula.
"Iga denkt jetzt vielleicht: 'Wenn ich nur wieder meine Form finde, weiß ich, wie man dieses Turnier gewinnt'”, erklärte Roddick. Auch Gauff könne sich nach Sabalenkas Formschwankungen neue Hoffnungen machen. "Coco denkt vielleicht: 'Okay, vielleicht kann ich das wiederholen.'"
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Aryna Sabalenka sucht aktuell ihre Form
Fotocredit: Getty Images
Roddick betont: "Keine Sorgen um Sabalenka machen"
Der US-Open-Champion von 2003 sieht darin einen klaren psychologischen Effekt auf die Konkurrenz. "Es geht weniger darum, dass wir uns Sorgen um Sabalenka als Spielerin machen müssen", sagte Roddick. "Es geht eher um die Auswirkungen auf die anderen Spielerinnen. Wenn sie nicht ganz so perfekt und dominant wirkt wie sonst, öffnet das vielleicht die Tür für die anderen um zehn oder 15 Prozent. Und ich denke, genau das passiert gerade."
Trotz der jüngsten Rückschläge zählt Sabalenka in Paris weiter zu den Favoritinnen. Die Belarussin stand 2025 bereits im Finale von Roland Garros, verlor dort jedoch gegen Gauff. In den vergangenen drei Jahren erreichte sie beim Sandplatz-Klassiker stets mindestens das Viertelfinale.
Auch Roddick sieht sie weiterhin vorne. "Ich denke immer noch, dass sie die klare Nummer-eins-Favoritin für Roland Garros ist", betonte der US-Amerikaner.
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Highlights: Sinner beendet Siegeszug seines Landsmanns
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