ATP Rom - Casper Ruud richtet deutliche Kampfansage an Masters-Dominator Jannik Sinner: "Er ist schlagbar"
Update 11/05/2026 um 07:46 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner wirkt dieser Tage fast unbezwingbar. Nach seinem Titel beim Masters in Madrid startete der Südtiroler gegen Sebastian Ofner mit einem überzeugenden Sieg in sein Heimturnier in Rom. Auch die Konkurrenz ist beeindruckt. "Seine Ergebnisse in diesem Jahr sprechen eigentlich für sich", erklärte Casper Ruud beim Sandplatzmasters. Doch Sinner könne auch besiegt werden, glaubt der Norweger.
Highlights: Sinner auch in Rom nicht zu stoppen
Quelle: SNTV
"Er hat zu Beginn des Jahres auch gezeigt, dass er schlagbar ist. Novak Djokovic hat ihn geschlagen. Jakub Mensik hat ihn geschlagen", zählte Ruud die beiden einzigen Niederlagen der Nummer eins in diesem Jahr auf. Djokovic schlug Sinner im Halbfinale der Australian Open, Mensik gewann in Doha im Viertelfinale.
In Rom schieden die beiden Sinner-Bezwinger allerdings bereits zum Auftakt aus. Auf der anderen Seite stehen 30 Siege sowie alleine vier Erfolge bei den bisherigen vier Masters-Turnieren. Damit habe der 24-Jährige "bereits Geschichte geschrieben, er kann noch mehr Geschichte schreiben", weiß auch Ruud, der gegen Sinner noch auf seinen ersten Sieg wartet.
"Wenn er in Form ist, kommen nur wenige an ihn heran. Ich würde sagen, wenn sowohl er als auch Carlos Alcaraz auf ihrem höchsten Niveau spielen, sind sie für den Rest im Moment so gut wie unerreichbar", gab der Norweger zu.
Für Sinner bietet sich in diesem Jahr noch die Chance auf einen neuen Rekord. Der Weltranglistenerste könnte als erster Spieler überhaupt zum selben Zeitpunkt alle neun Masters-Titel innehaben. Ruud glaubt allerdings nicht daran und erläuterte auch seine Zweifel.
Sinner vor neuem Rekord? Ruud hat Zweifel
"Wenn man es in Wimbledon ins Finale schafft, ist es so gut wie unmöglich, in Toronto oder Montreal wieder fit zu sein. Man hat gerade das Finale gespielt oder den vielleicht größten Titel im Tennis gewonnen, und dann muss man zehn Tage später fit sein, um nach Nordamerika zu reisen", sagte der 27-Jährige.
Man habe bereits einige Male gesehen, "dass diejenigen, die in Wimbledon gut abschneiden, Montreal oder Toronto eher auslassen. Und ich glaube, das wird bei dem Turnier mit dem aktuellen Zeitplan leider auch weiterhin so bleiben."
Das könnte Dich auch interessieren: Souveräner Auftakt: Sinner stürmt in Runde drei
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/05/08/image-ddce7923-087d-4a48-a8c1-069bd3862fbe-85-2560-1440.jpeg)
Djokovic nach frühem Aus: "Neue Realität, mit der ich umgehen muss"
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung