ATP Rom - Toni Nadal schwärmt von spanischem Mega-Talent Rafael Jódar: "Bester Spieler der neuen Generation"
Publiziert 07/05/2026 um 15:18 GMT+2 Uhr
Rafael Jódar erreichte beim Masters in Madrid sensationell das Viertelfinale, wo der 19-Jährige vom Weltranglistenersten Jannik Sinner bezwungen wurde. Der steile Aufstieg von Jódar, im vergangenen Herbst noch jenseits der Top 200 im ATP-Ranking, begeistert auch Toni Nadal. Der langjährige Trainer von Rafael Nadal schwärmte in seiner Kolumne für "El País" von seinem jungen Landsmann.
Highlights: Sinner zieht Lokalmatador Jódar den Zahn
Quelle: SNTV
"Seine Entwicklung war in sehr kurzer Zeit fulminant, und er ist meiner Meinung nach zum besten Spieler dieser neuen Generation und zum Spieler mit dem größten Potenzial geworden", bewertete der 65-Jährige die vergangenen Monate von Jódar.
Der Teenager, der vor wenigen Wochen in Marrakesch seinen ersten Profi-Titel gewinnen konnte, steht in dieser Saison bei einer Bilanz von zwölf Siegen in 14 Partien auf Sand.
Laut Nadal werde der Spanier spätestens in ein paar Jahren, vermutlich aber schon eher zu einem der besten Spieler der Welt werden". Jódar sei ein "ernstzunehmender Anwärter, der den derzeitigen Topspielern Paroli bieten und um die wichtigsten Titel kämpfen kann".
In Madrid hatte der Führende im Next-Gen-Ranking unter anderem im Top-Duell der Mega-Talente João Fonseca sowie den Top-Ten-Spieler Alex de Minaur geschlagen. Durch seinen Erfolg beim Masters kletterte Jódar im Ranking auf Position 34.
Toni Nadal: Rafael Jódar muss sich weiter verbessern
Doch die Entwicklung ist beim 19-Jährigen noch lange nicht abgeschlossen, weiß auch Toni Nadal. Jódar sei wie die Topstars Sinner und Carlos Alcaraz "äußerst entschlossen und mutig, wenn es darum geht, Punkte zu machen".
Dem Youngster fehle allerdings noch die Konstanz, diese Schläge immer zu zeigen. Eine weitere Baustelle: die Defensivarbeit. "Er ist noch etwas anfällig, wenn es darum geht, diese zu verteidigen. Dies ist der Aspekt seines Spiels, den er in den kommenden Monaten am meisten verbessern muss."
Jódar befinde sich somit in einer Art Übergangsphase, erklärte der Erfolgstrainer von Nadal. Wird das große Talent also irgendwann Grand-Slam-Sieger oder die Nummer eins der Welt? Toni Nadal traut es Jódar zu: "Ich muss und will daran glauben, dass er beide Ziele erreichen kann."
Zunächst geht es für den 19-Jährigen aber in Rom weiter. Beim letzten Masters vor den French Open (ab 24. Mai live bei Eurosport und HBO Max) trifft Jódar am Freitag zum Auftakt auf den Portugiesen Nuno Borges.
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