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Alexander Zverev blickt vor Auftakt gegen Daniel Altmaier in Rom auf Jannik Sinner - "Wir müssen ihn stoppen"
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Update 07/05/2026 um 12:55 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev will beim ATP-Masters in Rom weiter an seiner Form für die French Open 2026 arbeiten. Zum Auftakt wartet mit Daniel Altmaier direkt ein deutsches Duell. Doch über dem Turnier schwebt vor allem der Name Jannik Sinner, der die ATP-Tour aktuell dominiert. Für Zverev geht es insbesondere darum, näher an den Weltranglistenersten heranzurücken und ein Zeichen Richtung Paris zu setzen.
Zverev adelt Sinner: "Zwei Stufen über allen anderen"
Quelle: SNTV
Zverev verbindet mit der "ewigen Stadt" ganz besondere Momente. Den ersten Masterstitel seiner Karriere feierte der deutsche Topspieler in Rom, genau wie vor zwei Jahren seinen ersten großen Turniertriumph nach der dramatischen Knöchelverletzung.
"Es sind einfach schöne Erinnerungen", sagt der Weltranglistendritte und gibt sich zuversichtlich, ein weiteres Glanzlicht in der italienischen Hauptstadt zu setzen.
Dafür muss er allerdings das aktuell scheinbar Unmögliche schaffen. "Wir müssen alle irgendwie als Tour einen Weg finden, ihn zu stoppen", sagte Zverev im "Sky"-Interview und meinte dabei den derzeit unbesiegbar wirkenden Tour-Dominator Jannik Sinner.
Der Nationalheld aus Südtirol kann ausgerechnet vor den eigenen Fans im Alter von nur 24 Jahren den Schritt zum "Golden Masters" schaffen. Acht der neun Turniere der höchsten ATP-Kategorie hat der Weltranglistenerste schon gewonnen, zuletzt als erster Profi überhaupt fünf in Serie.
Zverev sucht Antworten auf Sinner
Der Hauptleidtragende von Sinners außerordentlicher Form ist Zverev, der in diesem Jahr dreimal vom Ausnahmekönner in Halbfinals und zuletzt auch im Finale von Madrid unsanft ausgebremst wurde.
Gerade der letzte Eindruck aus der spanischen Hauptstadt war mit Blick auf eine mögliche Titelchance beim Sandplatz-Highlight in Paris (ab 24. Mai) ernüchternd. Ein Eindruck, den Zverev korrigieren will.
Becker fordert mehr Aggressivität
Und muss, will er mehr sein als Sinners Sparringspartner auf dem Weg zur nächsten Trophäe. "Ich wünschte mir ein bisschen mehr Kampfgeist oder ein bisschen mehr Aggressivität", sagte Ikone Boris Becker dieser Tage in seinem Podcast mit Andrea Petkovic.
Er meinte Sinners gesamte Konkurrenz, die Zverev in Abwesenheit des verletzten Topstars Carlos Alcaraz klar anführt: "Von wegen: Okay, heute mache ich es dir besonders schwer."
Altmaier fordert Zverev zu deutschem Duell
Ein erneutes Aufeinandertreffen mit Sinner könnte in Rom erst wieder im Finale auf Zverev warten, bis dahin muss er sich erst einmal vorarbeiten. Es geht los mit einer interessanten Herausforderung durch den Kempener Daniel Altmaier, der direkt an seine klare Niederlage gegen Zverev 2025 in München zurückdachte.
"Ich habe letztes Jahr keine gute Leistung gebracht. Ich bin froh, dass ich meine Revanche habe, um ehrlich zu sein", sagte der 27-Jährige. Altmaier will mit einer guten Portion Wut im Bauch aufspielen. Die muss auch Zverev in sich erwecken, sollte er sich erneut ein Duell mit Sinner verdienen.
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(SID)
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