Querrey war beim ATP-Turnier in Russland bei Ankunft positiv auf das Coronavirus getestet worden. Danach hätte der US-Amerikaner eigentlich mit seiner Familie, Frau Abby und seinem neun Monate alten Sohn Ford, in Quarantäne gehen müssen.
Doch den Turnier-Organisatoren wollte er seinerzeit keinen Zutritt zu seinem Hotelzimmer gewähren und floh am 13. Oktober 2020 offenbar aus Angst vor einer Verlegung in ein russisches Krankenhaus in einem Privatjet aus dem Land.
Die ATP leitete daraufhin eine Untersuchung ein, die nun mit dem Urteil und der Feststellung eines Verstoßes gegen den ATP Code of Conduct beendet wurde.
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In dem Statement erklärte der Verband auch die verhältnismäßig milde Strafe: "Die Geldstrafe wird in Anbetracht des ansonsten seit Jahren guten Verhältnisses von Herrn Querrey zur ATP und anderen mildernden Umständen zur Bewährung ausgesetzt." Querrey hat nun fünf Tage Zeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen.
Sollte der US-Amerikaner in den nächsten sechs Monaten keine weiteren Gesundheits- und Sicherheitsregeln bezüglich COVID brechen, würde die Strafe komplett ausgesetzt, hieß es weiter. Damit kam Querrey nun wohl tatsächlich mit einem blauen Auge davon.
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