Justin Engel eifert Boris Becker nach - Sieg über Alex Michelsen in Stuttgart bedeutet erstes Viertelfinale auf ATP-Tour

Justin Engel hat mit 17 Jahren das Viertelfinale beim ATP-Turnier in Stuttgart erreicht. Der deutsche Youngster schlug den an Nummer sieben gesetzten US-Amerikaner Alex Michelsen mit 6:4, 6:4. Engel zeigte insbesondere bei eigenem Aufschlag eine blitzsaubere Leistung und ließ seinem 20-jährigen Kontrahenten keine Chance. Der Deutsche steht damit als erster Viertelfinalist fest.

Justin Engel erreicht zum ersten Mal in seiner Karriere das Viertelfinale bei einem ATP-Turnier

Fotocredit: Getty Images

Dem Nürnberger gelang mit dem Sieg über den Weltranglisten-35. sein erster Triumph gegen einen Spieler aus den Top 50, er trifft nun beim 250er-Rasenturnier auf den früheren Top-Ten-Spieler Félix Auger-Aliassime, der den Franzosen Giovanni Mpetshi Pericard ebenfalls 6:4, 6:4 schlug.
Engel, der vom Veranstalter mit einer Wildcard ausgestattet worden war, startete mit einem frühen Break und behauptete daraufhin den eigenen Aufschlag souverän.
Michelsen leistete sich auch im zweiten Durchgang zu viele Fehler, kassierte erneut ein frühes Break und musste sich nach 1:17 Stunden seinem drei Jahre jüngeren Konkurrenten geschlagen geben.
"Ich bin sehr glücklich und kann die nächste Runde kaum erwarten", sagte Engel nach dem Match: "Ich war sehr nervös. Die Leute hier im Publikum haben mir geholfen."

Engel eifert Becker nach

Engel ist nun jüngster Viertelfinalist der Turniergeschichte und jüngster Viertelfinalist auf Rasen seit Boris Becker 1985 in Wimbledon.
"Es ist schön, die Statistiken zu hören, aber ich will einfach nur Spaß haben und mein Tennis spielen", sagt er": "Ohne Tennis bin ich nicht ich selbst. Tennis ist mein Leben."
Am Nachmittag trifft der topgesetzte Alexander Zverev, der in Stuttgart seine Vorbereitung auf Wimbledon startet, im Achtelfinale auf den Franzosen Corentin Moutet (jetzt im Liveticker).

Hanfmann und Struff ausgeschieden

Neben Engel und Zverev waren am Stuttgarter Weissenhof auch die Routiniers Jan-Lennard Struff und Yannik Hanfmann am Start.
Hanfmann scheiterte bereits an seiner Auftakthürde, Struff kam nicht über das Achtelfinale hinaus und konnte seine Ergebniskrise auch beim Rasenturnier, bei dem er 2023 noch das Finale erreicht hatte, nicht eindämmen.
Der Warsteiner hatte es in diesem Jahr bislang einzig im Februar in Marseille in ein Viertelfinale geschafft.
(SID)
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Quelle: Eurosport



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