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Tatjana Maria steckt durch sensationellen Turniersieg im Queen's Club Alexander Zverev mit Träumen von Wimbledon an
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Publiziert 16/06/2025 um 13:01 GMT+2 Uhr
Tatjana Maria träumt nach ihrem märchenhaften Sieg im Endspiel des Queen's Clubs in London gegen Amanda Anisimova (6:3, 6:4) von einem erneuten Erfolgslauflauf in Wimbledon. Alexander Zverev arbeitet derweil nach seiner Final-Niederlage in Stuttgart gegen Taylor Fritz (3:6, 6:7 (0:7)) in Halle am Feinschliff für das Saison-Highlight auf dem von ihm ungeliebten Rasenbelag.
Turniersieg als Qualifikantin: Maria macht Sensation perfekt
Quelle: Perform
Tatjana Marias Gedanken schweiften nach ihrem märchenhaften Erfolg im Londoner Queen's Club weit in die Zukunft.
"Das ist wirklich mein Ziel", sagte die 37 Jahre alte Sensationssiegerin des Rasenevents in der britischen Metropole und dachte dabei an ihre große Tochter Charlotte.
Mit der Elfjährigen, die den großen Triumph ihrer Mama aus nächster Nähe und völlig begeistert verfolgte, will Maria eines Tages gemeinsam auf der Tour antreten und ihr erfolgreiches Familienbusiness in eine neue Phase führen.
"Ich hoffe, dass mein Körper noch ein paar Jahre durchhält, damit ich mit Charlotte Doppel spielen kann", sagte Maria: "Sie wird Ende des Jahres zwölf Jahre alt, und man kann mit 14 Jahren auf der Tour spielen."
Längst trainiert Charlotte Maria, die für Frankreich starten soll, auch mal mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka und gilt als verheißungsvolles Talent.
Maria wieder in aller Munde
Ihre Mama selbst will "noch ein paar Jahre" auf der großen Tennisbühne genießen - und die zurückliegende, sensationelle Woche verleiht ihr frischen Schwung. Maria hat bewiesen, dass sie auch im fortgeschrittenen Profialter noch etwas reißen kann.
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Highlights: Maria gelingt Sensation gegen Keys
Quelle: Perform
Vor allem auf ihrem Lieblingsbelag Rasen, auf dem ihr heute unkonventionelles Spiel mit vielen Slicebällen so wirksam ist. 2022 stürmte Maria schon einmal ins Wimbledon-Halbfinale, die Hoffnung auf einen erneuten Erfolgslauf bei dem Jahreshighlight ist groß.
Und die Powerfrau aus Bad Saulgau, die nun vier Titel in ihrer Vita hat, ist plötzlich wieder in aller Munde. Maria stahl sogar Alexander Zverev ein gutes Stück die Show.
Mit seiner Finalteilnahme in Stuttgart sorgte der Olympiasieger von Tokio ebenfalls für positive sportliche Schlagzeilen. Trotz des verpassten Triumphs blickt er optimistisch auf den Klassiker, der immer näher kommt.
Zverev: "Werde Wimbledon schon gewinnen"
"Keine Sorge, ich werde Wimbledon schon gewinnen", antwortete Zverev augenzwinkernd auf einen Zwischenruf eines Fans. Auf der Pressekonferenz fügte der gebürtige Hamburger, der mittlerweile zum Turnier in Halle/Westfalen gejettet ist, dann an: "Warum nicht?"
Ein Titelgewinn des Weltranglistendritten beim wichtigsten aller Turniere wäre womöglich eine noch größere Überraschung, als wenn Maria das ganz große Ding landen würde.
Zverev kam in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus und fremdelt weiter etwas mit dem Untergrund. Maria ist mit ihrem altmodisch anmutenden Stil dagegen für viele Gegnerinnen auf dem natürlichen Geläuf schwer zu kontrollieren. Und will nun mehr.
"Das gibt mir viel Selbstvertrauen. Wenn man eine solche Trophäe gewinnt, kann sie einem niemand mehr wegnehmen", sagte Maria, die in der Vorbereitung auf Wimbledon auch noch in Bad Homburg aufschlägt: "Ich habe vom ersten bis zum letzten Punkt an mich geglaubt." Ein Gefühl, das sie mitnehmen wird zum Einchecken an der Church Road in zwei Wochen.
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(SID)
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