Tränenreiches ATP-Finale in Washington: Turniersieger Alex de Minaur muss Gegner Davidovich Fokina trösten

Es flossen die Tränen nach dem Endspiel des ATP-Turniers in Washington. Alejandro Davidovich Fokina dürfte sich dabei wohl am meisten über sich selbst geärgert haben, der 26-Jährige hatte drei Matchbälle vergeben und musste später von Alex de Minaur, der das Spiel und damit das Turnier gewann, getröstet werden. Für den Spanier war es das vierte verlorene Finale seiner Karriere.

Packendes Finale: De Minaur hält Davidovich Fokina in Schach

Quelle: SNTV

Fokina hatte im dritten Satz bereits mit 5:2 gegen de Minaur geführt, doch die Nummer 19 der ATP-Rangliste schaffte es nicht, den Vorsprung auszunutzen. Er vergab beim Stand von 5:4 drei Matchbälle in Folge.
Der Australier de Minaur bewies am Ende den längeren Atem und gewann das Spiel 5:7, 6:1, 7:6 (7:3).
Davidovich Fokina hatte damit hat auch sein viertes Finale der Karriere verloren - und brach nach dem Spiel in Tränen aus.
De Minaur setzte sich daraufhin neben seinen Gegner, legte den Arm um ihn und tröstete ihn, Davidovich Fokina bedankte sich mehrfach.

Davidovich Fokina überrascht in Washington

"Irgendwie wusste ich, dass ich es schaffen kann", freute sich de Minaur über seinen zehnten ATP-Triumph.
"Er hat um jeden Ball gekämpft, er hat den Sieg verdient", lobte auch sein Gegner. Der Spanier hatte im Viertelfinale Turnierfavorit Taylor Fritz besiegt und im Halbfinale Ben Shelton überrascht.
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Quelle: Perform


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