Wimbledon 2026: French-Open-Finalist Flavio Cobolli im Viertelfinale - Duell mit Grigor Dimitrov oder Arthur Fery
Flavio Cobolli hat seinen Viertelfinal-Coup aus dem Vorjahr wiederholt und die Runde der letzten Acht beim Rasenklassiker in Wimbledon erreicht. Der Italiener behielt im Match gegen den Weltranglistensechsten Alex de Minaur (AUS) mit 7:5, 7:6 (7:4), 6:3 die Oberhand. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale geht es nun gegen Arthur Fery, der Grigor Dimitrov 7:5, 3:6, 4:6, 6:4, 7:6 (10:7) schlug.
Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen
Quelle: SNTV
"Wir müssen ein Haus finden", sagte Flavio Cobolli lachend nach seinem Einzug ins Viertelfinale. "Wir haben nämlich keins." Und so warf er noch auf No. Court 1 im Namen seines gesamten Teams eine Frage in den Raum: "Vielleicht hat hier jemand eins in Wimbledon?"
Bei der Planung der Unterkunft hatten er und seine Entourage offenbar nicht damit gerechnet, im Viertelfinale noch im Wettbewerb zu stehen. Er sei "so glücklich und stolz" über das Erreichte.
Wenig später, auf der Pressekonferenz, konnte Cobolli auch in Sachen Unterbringung Positives vermelden. "Mein Großvater hat uns geholfen, eine Lösung für heute Abend zu finden. Aber wir haben eine Lösung für die ganze Woche gefunden, hoffe ich. Eine italienische Familie stellt uns das ganze Haus hier in Wimbledon zur Verfügung, das ist also wirklich cool. Ich werde mich bei ihnen bedanken, wenn ich sie sehe."
Sportlich war es durchaus überraschend, dass Cobolli im Duell mit de Minaur nur über drei Sätzen gehen musste und beiner Spielzeit von 2:34 Stunden Körner sparen konnte.
Allerdings täuscht das Ergebnis auch ein wenig. De Minaur war knapp dran, schlug ebenso viele Winner (24) wie der Sieger und mehr Asse (5:3).
Cobolli mit Vorteilen im Entscheidungssatz
Cobolli gelangen allerdings sechs Breaks, zwei mehr als dem Australier. Dazu leistete sich der 24-Jährige im dritten Satz acht unforced errors weniger als sein Gegner und verdiente sich so das Weiterkommen.
Cobolli, der das Endspiel der French Open vor gut vier Wochen in fünf Sätzen gegen Alexander Zverev verlor, steht auf Platz zehn so hoch wie nie zuvor im ATP-Ranking.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Kostyuk dominiert Achtelfinale und fordert Paolini
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/07/06/image-68cb66bb-33ac-4aec-a07f-86d031ae55f4-85-2560-1440.jpeg)
Highlights: Osaka schlägt Sabalenka - Davidovich mimt fliegenden Spanier
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)