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Tsitsipas ringt Federer nieder und steht im Finale der ATP Finals

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Stefanos Tsitsipas bei den ATP-Finals .

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
16/11/2019 Am 16:30 | Update 16/11/2019 Am 16:50

Klare Sache für den jungen Griechen: Stefanos Tsitsipas rang im Halbfinale der ATP Finals in London den Maestro Roger Federer nieder. Der 21-Jährige gewann in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4 und trifft im Finale der ATP-Saison auf den Sieger der zweiten Halbfinalpartie: Dominic Thiem oder Alexander Zverev. Tsitsipas punktete gegen den Schweizer mit seinem starken Aufschlagsspiel.

"Ich weiß nicht genau, was falsch gelaufen ist. Ich hatte definitiv meine Chancen", sagte Federer anschließend:

Ich bin frustriert, dass ich nicht besser spielen konnte.
ATP World Tour Finals

Bärenstarker Auftritt: So sicherte sich Tsitsipas den Finaleinzug

16/11/2019 AM 16:20

Tsitsipas freute sich derweil über "eines meiner besten Spiele in diesem Jahr".

Federer hatte bei seiner 17. Teilnahme an dem Elite-Turnier der acht Saisonbesten mit Siegen über Mario Berrettini und Novak Djokovic zum 16. Mal die K.o.-Phase erreicht. Im Vorjahr hatte er im Halbfinale gegen den späteren Sieger Zverev verloren. Mit bislang sechs Triumphen ist er der Rekordchampion bei dem traditionsreichen Event am Saisonende. Von bislang drei Duellen mit Tsitsipas hatte Federer die letzten beiden gewonnen und war damit leicht favorisiert in die Begegnung gegangen.

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Tsitsipas kaltschnäuziger

Von bislang drei Duellen mit Tsitsipas hatte Federer die letzten beiden gewonnen und war damit leicht favorisiert in die Begegnung gegangen. Dennoch legte er einen Fehlstart hin. Es dauerte bis zum vierten Spiel des Tages, ehe der Maestro erstmals punktete. Danach lief er dem frühen Rückstand erfolglos hinterher, obwohl er mehrfach zu Breakchancen kam.

Das Match war dennoch spätestens jetzt ein faszinierender Schlagabtausch. Allein das letzte Spiel des ersten Durchgangs dauerte über zehn Minuten, neunmal ging es über Einstand. Tsitsipas präsentierte sich dabei wesentlich kaltschnäuziger, nutzte auch zu Beginn des zweiten Satzes seine erste Breakmöglichkeit. Diesmal aber konterte Federer umgehend und glich aus.

Federer verpasst die Wende

Doch Tsitsipas ließ sich das Momentum nicht nehmen und holte sich in einem weiteren extrem umkämpften Spiel den Vorteil zurück. Im Angesicht der drohenden Niederlage veränderte Federer sein Spiel, spielte plötzlich vermehrt Stopps oder Serve-and-Volley. Die Wende schaffte er - trotz einer Bilanz von 12:4 Breakbällen im gesamten Match - dennoch nicht mehr.

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(SID)

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