Dolgopolov exklusiv: "Ich bin stolz auf mich"

Alexandr Dolgopolov spielt eine ganz besondere Saison und obwohl Toperegbnisse bislang ausblieben, ist der Ukrainer sehr zufrieden. Im Exklusiv-Interview mit eurosport.de erklärt der 26-Jährige den Grund dafür. Außerdem spricht Dolgopolov, der zwei ATP-Turniersiege auf seinem Konto hat, über Novak Djokovic.

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Was fehlt noch, um endgültig wieder an Ihre beste Saison 2012, als Sie bis auf Rang 13 des ATP-Rankings kletterten, anzuknüpfen?
Alexandr Dolgopolov: Die Hauptsache ist, dass ich solides Tennis spiele und gesund bleibe. Das fehlte mir im vergangenen Jahr. Ich war bis Wimbledon gut drauf, musste mich dann aber einer plötzlichen Knieoperation unterziehen. Jetzt bin ich wieder zurück, hatte aber erst einen Sieg nach dem Eingriff. Dieses Jahr ist also mein "Comeback-Jahr". Es ist nicht leicht nach so einer Pause wieder zurückzukommen und wieder das Top-Niveau zu erreichen, das man bereits in der Karriere abgerufen hat.
Durch die jüngsten Erfolge über Bernard Tomic und Tomas Berdych beim Masters in Cincinnati haben Sie bewiesen, dass Sie die Top-Spieler schlagen können. Sehen Sie sich auch in der Lage, Novak Djokovic zu bezwingen?
Dolgopolov: Natürlich habe ich Chancen, ich habe schon einige knappe Spiele gegen Djokovic gespielt. Das Letzte in Miami war leider sehr enttäuschend für mich. Nachdem ich den ersten Satz gewonnen hatte, hätte ich im zweiten den Sack zumachen müssen. Hoffentlich kann ich meine Leistung von heute nochmals steigern. Sicherlich wird es nicht einfach für mich, er ist schließlich die Nummer eins.
Die USOpen stehen kurz bevor. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison?
Dolgopolov: Schwer zu sagen. Gestern war ich noch die Nummer 70 der Welt und hatte keine Ahnung, auf wen ich in der ersten Runde treffe. Offensichtlich ist aber, dass ich gut drauf bin. Es wird alles davon abhängen, ob ich gesund bleibe und wen ich zugelost bekomme. Ich werde einfach von Spiel zu Spiel gucken und schauen, was passiert.
Welches Zwischenfazit ziehen Sie nach dem bisherigen Saisonverlauf?
Dolgopolov: Ich bin stolz auf mich, weil die Operation eine neue Sache für mich war und ich nicht wusste, wie es danach weiter geht. Ich denke, dass ich viele gute Spiele gezeigt habe, auch wenn die positiven Ergebnisse bis jetzt ausblieben. Ich habe dieses Jahr aber gutes Tennis gespielt und besonders in Monte-Carlo einige unglaubliche Spiele abgerufen. Außerdem hatte ich eine kleine Verletzung am Nacken, die mich für drei Wochen mitten in der Saison außer Gefecht gesetzt hat. Derzeit bin ich mit meinen Ergebnissen zufrieden. Ich bin auf einem guten Weg wieder dahin zu kommen, wo ich hin will.
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