Eurosport
Federer souverän weiter
Von
Publiziert 23/01/2009 um 13:22 GMT+1 Uhr
Roger Federer geht bei den Australian Open weiter unaufhaltsam seinen Weg. Der Schweizer schlug in der 3. Runde Marat Safin aus Russland in drei Sätzen mit 6:3, 6:2 und 7:6 (7:5). Die Nummer zwei der Welt bleibt damit auch nach der dritten Partie in Melbo
Tennis 2009 Picasso Safin Federer
Fotocredit: dpa
Federer unterstrich im Duell der beiden ehemaligen Weltranglisten-Ersten wieder einmal seine Extraklasse. Schon im ersten Durchgang präsentierte sich der 27-Jährige vor allem bei eigenem Aufschlag hellwach. "Ich glaube, dass ich keinen Breakpunkt abwehren musste, was gegen einen so guten Rückschläger wie Marat wichtig ist", sagte Federer. Beim Stand von 4:3 nahm er Safin das entscheidende Service ab, um den Satz im Anschluss bei eigenem Aufschlag nach Hause zu spielen.
Der Baseler blieb auch im zweiten Durchgang hochkonzentriert und schlug erbarmungslos zu: Diesmal erwischte es Safin erstmals beim Stand von 2:2. Federer durchbrach das Service des Russen und war in der Folge nicht mehr zu stoppen. Mit einem weiteren Break und souveränen Aufschlagspielen rollte der "Fed-Express" dem Gewinn des zweiten Satzes entgegen.
Krimi im Entscheidungssatz
Safin konnte immerhin den dritten Satz lange offen gestalten, der beim Stand von 6:6 in den Tiebreak ging. Der Russe witterte seine Chance. "Ich habe gespürt, dass er ein bisschen kämpft und angespannt war. Es war eine kleine Chance für mich da, doch dann war sie schon wieder weg", sagte Safin. Federer schaffte das Minibreak zum 3:1, danach gab es eine Fußfehler-Entscheidung gegen Safin. Der Australian-Open-Sieger von 2005 beschwerte sich, doch am 1:4 änderte das nichts. "Der Tie-Break war sehr knapp. Für mich war es die Chance, einen Satz zu gewinnen. Und dann weiß man nie was passiert", so Safin.
Mit Wut im Bauch kam der Moskauer aber wieder auf 4:4 heran. Doch Federer ging mit 6:5 in Führung und machte den Achtelfinaleinzug mit einem herrlichen Rückhand-Passierball perfekt. "Ich bin froh, dass ich heute so gut durchgekommen bin, denn ich wusste, wie gefährlich er ist. Umso schöner ist es, einen großartigen Spieler wie ihn in drei Sätzen zu schlagen. Jetzt hoffe ich, dass es gegen Tomas Berdych genauso gut läuft", erklärte Federer. Berdych seinerseits hatte sich in seinem Drittrundenmatch mit 4:6, 6:1, 6:3 und 6:4 gegen Federers Landsmann Stanislas Wawrinka durchgesetzt.
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung