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Caroline Wozniacki gewinnt die Australian Open gegen Simona Halep
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Publiziert 27/01/2018 um 12:28 GMT+1 Uhr
Caroline Wozniacki aus Dänemark hat die Australian Open in Melbourne gewonnen. Die 27-Jährige setzte sich im Finale gegen Simona Halep 7:6 (7:2), 3:6, 6:4 durch und löst die Rumänin damit am Montag an der Spitze der Weltrangliste ab. Für Wozniacki ist es der erste Grand-Slam-Titel ihrer Karriere, nachdem sie 2009 und 2014 jeweils im Finale der US Open verloren hatte.
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Caroline Wozniacki (27) hat den letzten Makel ihrer erfolgreichen Karriere ausgemerzt und bei den Australian Open erstmals ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. In einem spannenden Finale setzte sich Wozniacki, die bereits mit 19 Jahren die Weltrangliste angeführt hatte, gegen Simona Halep 7:6 (7:2), 3:6, 6:4 durch. Am Montag löst sie die Rumänin an der Spitze des Rankings ab und kehrt nach sechs Jahren auf den Tennisthron zurück.
Wozniacki verwandelte vor 15.000 Zuschauern in der Rod-Laver-Arena nach 2:49 Stunden ihren ersten Matchball und krönte sich damit zum ersten Grand-Slam-Champion aus Dänemark. In ihren beiden Anläufen 2009 und 2014 bei den US Open in New York war sie jeweils im Finale gescheitert. Halep, die in einem dramatischen Halbfinale Angelique Kerber aus dem Turnier geworfen hatte, kassierte nach den French Open 2014 und 2017 dagegen ihre dritte Finalpleite.
Kerber hatte vor dem Finale vermutet:
Das traf zu Beginn jedoch nur auf Halep zu. Wozniacki dominierte das Match und ließ ihre Gegnerin von links nach rechts und wieder zurück laufen. Halep kam kaum zur Entfaltung, nach zehn Minuten führte Wozniacki mit 3:0. Sie wirkte spritziger als Halep, die im Turnierverlauf deutlich länger auf dem Court gestanden hatte.
Ein hochklassiges Duell vom ersten Ballwechsel an
Die Marathonmatches in der zweiten Runde gegen Lauren Davis aus den USA (15:13 im dritten Satz) und im Halbfinale gegen Kerber (9:7) hatten selbst der unermüdlichen Halep Kraft geraubt. Als müsse sie ihre Beine aufwecken, schlug sie sich energisch auf den Oberschenkel und kämpfte sich bei abendlichen Temperaturen von noch immer 30 Grad in die Partie.
Es entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Finale zweier Spielerinnen, die beide früh im Turnier fast schon ausgeschieden waren - Halep sogar gleich zweimal. Drei Matchbälle wehrte sie in der dritten Runde gegen Davis ab, zwei gegen Kerber. Wozniacki lag gegen Jana Fett aus Kroatien bereits 1:5 und 15:40 im dritten Satz zurück und drehte das Match doch noch zu ihren Gunsten.
Seit diesem Match, sagte Wozniacki vor dem Finale, "hatte ich nichts mehr zu verlieren". Und so spielte sie auch im Tiebreak. Sie ging ins Risiko und nach Sätzen in Führung. Ihr Verlobter David Lee, vor drei Jahren NBA-Champion mit den Golden State Warriors, atmete auf. Wie Wozniackis Vater Piotr und der Rest des Teams hatte sich Lee seit Tagen nicht mehr rasiert, um den Lauf seiner zukünftigen Ehefrau nicht zu gefährden.
Das tat allerdings Halep, die nach einer Behandlungspause und Oberschenkelproblemen aufdrehte und lautstark unterstützt von ihrer Fangemeinde zum Satzausgleich kam. Als die Entscheidung nahte, ließ sich auch Wozniacki am linken Knie behandeln. Das Momentum wechselte von Spiel zu Spiel, beide wackelten beim Aufschlag, ehe sich Wozniacki mit letzter Kraft durchsetzte.
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