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Weltranglisten: Djokovic jagt Federer - Kerber rutscht ab

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Novak Djokovic und Roger Federer in Melbourne 2020

Fotocredit: Getty Images

VonPeer Kuni
03/02/2020 Am 11:56 | Update 03/02/2020 Am 12:07

Für die Australian-Open-Sieger Novak Djokovic (Serbien) und Sofia Kenin (USA) haben sich ihre Erfolge auch in den Weltranglisten positiv niedergeschlagen. Djokovic löste durch seinen achten Titel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres seinen spanischen Dauerrivalen Rafael Nadal wieder als Nummer eins ab. Kenin rückte als neue Nummer sieben erstmals in die Top10 vor.

Durch seinen achten Titel in Melbourne hat Novak Djokovic auch wieder die Führung in der Weltrangliste übernommen. Djokovic eroberte die Spitze zum insgesamt fünften Mal in seiner Karriere. Vor Melbourne hatte der 32-Jährige zuletzt im Herbst vergangenen Jahres das Ranking angeführt.

Der 32-Jährige steht damit bereits 276 Wochen ganz oben im Tennis-Ranking und hat bis auf 2017 in jeder der letzten zehn Spielzeiten die Weltrangliste angeführt. Rekordhalter mit den meisten Wochen auf Platz eins ist Roger Federer, der insgesamt 310 Wochen von der Spitze grüßte. Diesen Rekord würde der Djoker am 5. Oktober 2020 brechen, wenn er bis dahin seinen Spitzenplatz halten würde. Djokovic gibt sich nach seinem Triumph in Melbourne angriffslustig:

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Das ist mit Sicherheit eines der beiden größten Ziele. Ich meine, das ist kein Geheimnis.

Der bisherige Spitzenreiter Rafael Nadal fiel auf Rang zwei zurück, liegt allerdings mit 9395 Punkten nur 335 Zähler hinter Djokovic (9720). Dritter bleibt Rekordhalter Federer (7130).

  • Das komplette Ranking der Männer

Zverev weiter auf Platz sieben der Welt

Dahinter hat sich Dominic Thiem (7045) durch seinen Finaleinzug in Down Under vorbei an Daniil Medvedev (5960) auf Position vier geschoben. Der Russe ist nun Fünfter vor Stefanos Tsitsipas (4745).

Alexander Zverev ist trotz seiner ersten Halbfinal-Teilnahme auf Grand-Slam-Ebene unverändert Siebter (3885). Zweitbester Deutscher ist Jan-Lennard Struff auf 35 (vorher 37). In den Top100 sind aus deutscher Sicht zudem noch Philipp Kohlschreiber (80.) und Dominik Koepfer (92.) vertreten.

Alexander Zverev stieß in Melbourne erstmals in ein Grand-Slam-Halbfinale vor

Fotocredit: Getty Images

Federer-Gegner macht Riesensatz

Den größten Sprung in den Top 30 machte Nick Kyrgios, der in seinem Heimatland Australien stark aufspielte und erst im Achtelfinale gegen Nadal knapp den Kürzeren zog. Kyrgios kletterte um sechs Plätze und liegt nun auf Rang 20.

Tennys Sandgren, der im Viertelfinale gegen Federer sieben Matchbälle vergab und das Duell noch verlor, machte gar einen Sprung um 44 Plätze, von 100 auf 56. Lucas Pouille, der in Melbourne 2019 das Halbfinale erreichte und in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht an den Start gehen konnte, fiel um 38 Positionen, von 24 auf 62.

Kenin erstmalig in den Top10

Bei den Damen verteidigte Ashleigh Barty mit ihrem Halbfinaleinzug erfolgreich ihren Platz an der Sonne (8367). Dahinter tauschten Simona Halep (6101) und Karolina Pliskova (5290) die Positionen.

Die neue Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin sprang von der 15 auf die sieben (4495). Einen noch größeren Satz machte Kenins Finalgegnerin Garbiñe Muguruza. Die frühere Wimbledon- und French-Open-Gewinnerin verbesserte sich um 16 Plätze und kehrte als neue Nummer 16 (2527) in die Top 20 zurück. Muguruza war im Herbst 2017 vier Wochen lang die Nummer eins der Welt.

Graf weiter unangefochten vorne

Im All-Time-Ranking führt bei den Damen übrigens noch immer Steffi Graf mit 377 Wochen als Nummer eins der Welt. Dahinter folgen Martina Navratilova (332) und Serena Williams (319).

Superstar Williams ist in der neuen Weltrangliste unverändert Neunte (3915). Die letztjährige Siegerin von Melbourne Naomi Osaka rutschte nach ihrer Drittrunden-Niederlage gegen Cori Gauff von Rang vier auf die zehn (3626).

War bedient nach ihrem frühen Aus in Melbourne: Titelverteidigerin Naomi Osaka

Fotocredit: Getty Images

Kerber rutscht trotz Achtelfinale etwas ab

Die deutsche Nummer eins und frühere Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber fiel nach ihrem Aus im Achtelfinale um zwei Plätze auf Rang 20 (2175) ab. Wieder unter den besten 32 ist zudem Julia Görges als neue 31 (1510). Die Deutsche machte einen Satz um acht Plätze nach vorne.

Angelique Kerber erreichte in Down Under das Achtelfinale

Fotocredit: SID

Mit Laura Siegemund (73), Andrea Petkovic (80) und Tatjana Maria (91) sind noch drei weitere deutsche Spielerinnen unter den besten 100 zu finden.

Gauff kratzt an den Top50

Den größten Sprung bei den Damen in den Top100 setzte die Ons Jabeur (+33). Durch ihren Viertelfinaleinzug beim Happy Slam ist die Tunesierin nun auf der 45 zu finden. Die erst 15-jährige Cori Gauff klettere nach ihrem Achtefinaleinzug von Rang 67 auf die 51.

Danielle Collins, die 2019 noch das Halbfinale erreichte, rutsche nach ihrem Zweitrunden-Aus um 25 Plätze ab, von 25 auf 50.

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(Mit SID)

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