Für die unterlegenden Finalisten Dominic Thiem und Garbiñe Muguruza gab es die Hälfte der Siegerprämie – also knapp 1,25 Millionen Euro. Der Österreicher Thiem verpasste beim 4:6, 6:4, 6:2, 3:6 und 4:6 gegen den Djoker nur knapp seinen ersten Grand-Slam-Titel. Mugurura unterlag Kenin mit 6:4, 2:6 und 2:6.

Während Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer, Simona Halep und die Nummer eins der Damen-Weltrangliste, Ashleigh Barty, genauso viel wie Zverev kassierten, musste sich Rafael Nadal nach seinem Viertelfinal-Aus mit circa 318.000 Euro begnügen. Angelique Kerber, die das Achtelfinale erreichte, bekam gut 181.000 Euro.

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Kohlschreiber erhält knapp 80.000 Euro

Für das Ausscheiden in Runde drei, in der es unter anderem die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Serena Williams, Australian-Open-Titelverteidigerin Naomi Osaka und die Deutsche Julia Görges traf, gab es knapp 109.000 Euro.

Philipp Kohlschreiber, der zu seinem Zweitrundenmatch gegen Stefanos Tsitsipas verletzungsbedingt nicht antreten konnte, durfte sich noch über knapp 77.000 Euro freuen. Jan-Lennard Struff, der in der ersten Runde gegen den späteren Champion Djokovic antreten und unterlag, erhielt noch etwas über 54.000 Euro.

Insgesamt wurden gut 43 Millionen Euro in Melbourne an Preisgeldern ausgeschüttet. Im Vorjahr waren es noch knapp fünf Millionen Euro weniger. Die Sieger erhielten 2019 allerdings "nur" in etwa 120.000 Euro weniger. Im Tennis ist es seit vielen Jahren im Gegensatz zu anderen Sportarten üblich, dass es bei den Herren und Damen keine Unterschiede in der Höhe des Preisgeldes gibt.

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Djokovic erhält gut 14 Millionen Euro

Die Sieger der Doppelkonkurrenz – Rajeev Ram/Joe Salisbury (Männer) sowie Tímea Babos/Kristina Mladenovic (Damen) – sicherten sich jeweils eine Prämie von etwa 460.000 Euro pro Team. Barbora Krejcikova und Nikola Mektic, die im Mixed-Doppel triumphierten, bekamen zusammen gut 115.000 Euro.

Novak Djokovic, der nun seit 2008 acht der letzten 13 Auflagen der Australian Open für sich entschied, sicherte sich alleine für seine acht Titel beim Happy Slam umgerechnet satte 14 Millionen Euro. Für seinen ersten Titel in Down Under bekam der König von Melbourne vor zwölf Jahren übrigens "nur" gut 828.000 Euro. 2020 war es das Dreifache.

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