Australian Open | Vater von Novak Djokovic kritisiert Fans wegen Anfeuerungen für Dominic Thiem

Das Verhältnis zwischen Novak Djokovic und den Fans in den großen Tennis-Arenen der Welt ist nicht immer ganz einfach gewesen. Der Vater des Weltranglistenersten, Srdjan Djokovic, hat sich nun zum Verhalten der Zuschauer bei den Australian Open geäußert - mit drastischen Worten. Es sei eine "Respektlosigkeit gegenüber Novak", dass Finalgegner Dominic Thiem dermaßen angefeuert worden sei.

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Fotocredit: Eurosport

Am Ende hat es mal wieder gereicht. Novak Djokovic holte sich im achten Australian-Open-Finale seinen achten Titel in Melbourne, obwohl er sich beim 6:4, 4:6, 2:6, 6:3 und 6:4-Erfolg gegen Dominic Thiem einige Schwächephasen leistete. Im entscheidenden Satz aber war der 32-Jährige voll da.
Sportlich gesehen ist also alles in bester Ordnung im Team Djokovic. Die Atmosphäre in der Rod Laver Arena aber hat zumindest dem Herrn Papa gar nicht gefallen. Gegenüber dem serbischen Portal "telegraf.rs" wetterte Srdjan Djokovic:
In der Tat unterstützten viele Anhänger Thiem, daneben hallten aber auch immer wieder Anfeuerungsrufe für Djokovic durch die Arena.
Der Titelverteidger aus Serbien tat sich vor allem im zweiten und dritten Satz extrem schwer gegen den stark aufspielenden Thiem. Aus der Sicht von Srdjan Djokovic lag das aber nicht an der Klasse des 26-Jährigen.

"Dieses Jahr wird Novak mit Federer gleichziehen"

"Für mich hat Dominic Thiem keinen Satz gewonnen, Novak hat zwei Sätze verloren und drei gewonnen, weil alles von Djokovic abhängt - nicht nur in der Partie gegen Thiem, sondern auch in den Begegnungen mit jedem anderen Spieler der Welt", so Djokovic senior, der außerdem den Grund zu kennen glaubt, weshalb immer wieder die Gegner seines Sohns in der Gunst des Publikums vorne liegen:
Srdjan Djokovic hat auch keinen Zweifel daran, dass der Sohnemann noch lange an der Spitze seines Sports stehen und schon sehr bald den Grand-Slam-Rekord von Roger Federer mit 20 Titel knacken wird. "Dieses Jahr wird Novak mit Federer gleichziehen, weil er die anderen drei Grand-Slam-Turniere des Jahres gewinnen wird."
Dafür müsste Djokovic im Mai allerdings erst einmal French-Open-König Rafael Nadal in Paris entthronen...
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