"Ich fliege am 15. Januar nach Australien und begebe mich dann für zwei Wochen in die obligatorische Quarantäne", berichtet Kerber: "Fünf Stunden pro Tag mit festgelegten Trainingspartnern dürfen wir raus." Ihr erstes offizielles Match seit Ende September bestreitet sie beim Vorbereitungsturnier auf die Australian Open (8. Februar), das ab dem 31. Januar ebenfalls in Melbourne beginnt.
Bis dahin hat Kerber noch Zeit, an ihrer Form und Fitness zu arbeiten, doch schon rund um den Jahreswechsel ist sie zufrieden mit ihrem Leistungsstand. "Ich fühle mich gut, bin gesund, habe Spaß und glaube, dass mir die Vorbereitung in Melbourne noch einmal viel bringen wird", sagt sie: "Es sieht auf jeden Fall besser aus als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr."
2020 war sie angeschlagen in die Saison gestartet, aufgrund der Coronakrise kam Kerber nie in Schwung. "Eine Bilanz zu ziehen, fällt mir schwer", sagt sie: "Ich habe aber zumindest viel gelernt in dieser verrückten Zeit." Unter anderem, wie schön es ist, länger zu Hause zu sein. Und, "dass es Wichtigeres als den Sport gibt". Kerber sagt: "Besonders dieses Jahr hat mir gezeigt, dass das Leben weitergeht, selbst wenn ich nicht auf dem Platz stehe."
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Anders als ihre langjährige Fed-Cup-Kollegin Julia Görges (32) bleibt sie der Tennistour als Spielerin aber noch erhalten. Sie bleibe ihrer Devise treu, sagt Kerber, "wenn es so weit ist, werde ich das spüren. Wenn mein Herz sagt, es ist jetzt Zeit zu gehen, werde ich aufhören."
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(SID)

Der schwerste Moment der Karriere? Das sagt Kerber

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