Simona Halep steht hinter Entscheidung der Australian Open: "Das ist der einzige Weg"
Simona Halep hat sich im Rahmen des derzeit laufenden WTA-Turniers von Moskau zu den Sicherheitsbestimmungen bei den Australian Open geäußert und den Veranstaltern Rückendeckung gegeben. Es sei "die richtige Entscheidung", nur geimpfte Profis teilnehmen zu lassen. "Das ist der einzige Weg, um das Turnier spielen zu können", erklärte die Rumänin, die aktuell an Platz 18 der Weltrangliste steht.
Simona Halep
Fotocredit: Eurosport
"Ich ermutige alle, sich impfen zu lassen", stellte Halep klar. In ihrer rumänischen Heimat trete auf tragische Weise zutage, was das Corona-Virus anrichten könne. "DIe Krankenhäuser sind überfüllt. Was da passiert, ist eine Tragödie", so die French-Open-Siegerin von 2018 und Wimbledon-Championesse von 2019.
Sie selbst sei bereits geimpft, unterstrich Halep und geht das Thema damit auf ganz andere Weise an wie etwa Novak Djokovic. Der Serbe verbat sich Nachfragen zu dem Thema, pocht auf die Privatsphäre und legt seinen Impfstatus nicht offen.
Das wird aber spätestens im Januar nötig sein, insofern der Weltranglistenerste bei den Australian Open an den Start gehen möchte.
Spekulationen, wonach die Profis eine Impfung umgehen könnten, wenn sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben, widersprach Daniel Andrews, Premierminister des Bundesstaates Victoria, vehement.
Premierminister Andrews: "Problem im Grunde gelöst"
"Wir sperren Menschen, die nicht geimpft sind, aus Kneipen, Cafes, Restaurants, dem Melbourne Cricket Ground und allen möglichen anderen Veranstaltungen aus. Wir werden keine Ausnahmegenehmigung beantragen. Damit ist das Problem im Grunde gelöst", so der Politiker.
Ganz im Sinne von Simona Halep.
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