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Australien Open: Miomir Kecmanovic steht nach Djokovic-Aus in Runde vier und erwartet größten Zahltag der Karriere
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Publiziert 21/01/2022 um 11:22 GMT+1 Uhr
Eigentlich hätte Miomir Kecmanovic in der ersten Runde der Australian Open auf Novak Djokovic treffen sollen. Der Serbe gilt in Down Under als fast unschlagbar. Das entzogene Visum des Weltranglistenersten war im Nachhinein geine gute Nachricht für die Nummer 77 der Welt. Denn mittlerweile steht der 22-jährige Serbe in der vierten Runde und kann sich auf den größten Zahltag seiner Karriere freuen.
Steht schon in der vierten Runde der Australian Open: Miomir Kecmanovic
Fotocredit: Getty Images
Miomir Kecmanovic kann sich bei seinem Landsmann Novak Djokovic bedanken. Als geloster Erstrunden-Gegner hätte die Nummer 77 der Weltrangliste wohl im Normalfall früh vor einer fast unlösbaren Aufgabe gestanden.
Denn als Kecmanovic als erster Gegner von Djokovic aus der Lostrommel gezogen wurde, wurden dem 22-Jährigen eher überschaubare Chancen gegen den besten Spieler der Welt zugerechnet.
Die Ereignisse sind ausführlich dokumentiert: Dem Weltranglistenersten wurde das Visum entzogen, Djokovic musste Australien wieder verlassen.
Und Kecmanovic? Der steht nach Siegen gegen Salvatore Caruso, Tommy Paul und Lorenzo Sonego mittlerweile unter den letzten 16 Spielern im ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres.
Vom Erstrunden-Aus zum größten Zahltag
Kecmanovic selbst zeigte sich auf der Pressekonferenz sehr erfreut über die glücklichen Umstände:
"Vor einer Woche sollte ich gegen die Nummer Eins der Welt spielen und hatte nicht wirklich eine Chance. Aber jetzt stehe ich unter den letzten 16, also bin ich glücklich, dass ich diese Chance nutzen konnte und sehr gutes Tennis spielen konnte."
Schon der Erfolg in der zweiten Runde übertraf die bisherigen Resultate des jungen Serben. Jetzt, da er in der vierten Runde steht, ist ein Preisgeld von 237.000 Dollar garantiert - die höchste Summe in der noch jungen Karriere Kecmanovics.
Zum Vergleich: Hätte Djokovic antreten dürfen und der 34-Jährige hätte seinen Landsmann wie erwartet besiegt, hätte sich Kecmanovic mit einem Preisgeld in Höhe von "nur" 77.000 Dollar zufrieden geben müssen.
Durch die "zweite Chance" sah sich der Glückspilz von jeglicher Anspannung befreit: "Ich hatte nicht viel Druck, weil ich gefühlt eine zweite Chance bekommen habe. Die wollte ich so gut wie möglich ausnutzen."
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Quelle: Eurosport
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