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Australian Open 2022 - Nick Kyrgios kontert Kritik von Doppel-Gegner Michael Venus: "Lächerlich"
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Publiziert 27/01/2022 um 13:50 GMT+1 Uhr
Nick Kyrgios hat sich die Kritik von Michael Venus, seinem Gegner im Doppel-Viertelfinale, nicht gefallen lassen. Der Australier konterte nach dem Final-Einzug an der Seite von Thanasi Kokkinakis: "Ich werde Michael Venus jetzt nicht in diesem Medienraum vernichten. Aber Zeballos und Granollers sind Einzelspieler (Halbfinalgegner, Anm. d. Red.). Er "respektiere sie viel mehr als Michael Venus".
Nick Kyrgios bei den Australian Open
Fotocredit: Getty Images
Zugleich lobte Kyrgios das an Position drei gesetzte Doppel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
"Ich denke, es war heute die richtige Balance. Die Qualität des Tennisspiels war erstaunlich. Die Festivalatmosphäre war immer noch da. Ich glaube, sie (Zeballos und Granollers, Anm. d. Red.) haben sie angenommen. Sie wussten, dass es eine unglaubliche Atmosphäre war", meinte der Tennis-Bad-Boy.
Zeballos habe sogar ein Selfie mit dem australischen Doppel gemacht. "So nimmt man diese Atmosphäre an. Man verliert kein Spiel und ist dann hinterher beleidigt oder sauer. Das ist lächerlich. Wir versuchen nur, das Publikum noch mehr anzustacheln", motzte Kyrgios in Richtung Venus.
Der Neuseeländer, der zusammen mit dem Deutschen Tim Pütz gegen Kyrgios/Kokkinakis 5:7, 6:3, 3:6 verloren hatte, äußerte sich im Nachgang des Spiels sehr kritisch zum Verhalten von Kyrgios.
Venus-Kritik an Kyrgios: "Ein absoluter Idiot"
"Am Ende des Tages ist er einfach nur ein absoluter Idiot. Von der Reife her sieht man, wieso er sein Potential nie voll ausschöpfen konnte und wahrscheinlich auch nie wird", meinte Venus gegenüber dem Fernsehsender "1News". Kyrgios habe "die Reife eines 10-Jährigen". Das Viertelfinale habe sich zudem "wie ein Zirkus angefühlt und nicht wie ein Tennis-Match".
Pütz/Venus waren teilweise bei ihren eigenen Aufschlägen ausgebuht worden. Kyrgios und Kokkinakis stachelten die australische Menge bei ihrem Heimspiel zusätzlich an. Nichtsdestotrotz spielen am Samstag (live ab ca. 10:45 Uhr bei Eurosport) die beiden Australier im Endspiel gegen ihre Landsmänner Matthew Ebden und Max Purcell um den Titel.
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Quelle: Eurosport
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